Nothilfe in Burkina Faso / Sahelzone

Malteser stellen zusätzliche Krankenwagen für Flüchtlinge aus Mali bereit

(lifePR) ( Köln, )
Mit Erster Hilfe und zusätzlichen Kapazitäten im Krankentransport helfen die Malteser in der westafrikanischen Krisenregion den nach Burkina Faso geflohenen Menschen aus Mali. Allein in Burkina Faso haben mehr als 65.000 Flüchtlinge aus den Grenzgebieten der Sahelzone Zuflucht gesucht. "In der nördlichen Provinz Oudalan leben die malischen Flüchtlinge in großer Unsicherheit und unter extrem schlechten humanitären Bedingungen", berichtet Nina Wöhrmann, Afrika-Referentin bei Malteser International.

Mit zwei zusätzlichen Krankentransport-Wagen und zusätzlichem Personal werden die erkrankten malischen Flüchtlinge von den Flüchtlingscamps in die Gesundheitseinrichtungen gefahren. Die Fahrzeuge und das Personal sind in den Gesundheitseinrichtungen der Städte Gorom-Gorom und Dori im Norden von Burkina Faso stationiert. "Wegen der schlechten Lebensbedingungen in den Camps leiden die Flüchtlinge unter zahlreichen Gesundheitsproblemen wie Atemwegserkrankungen, Durchfall und Unterernährung", erklärt Wöhrmann. "Falls es Komplikationen gibt, können die voll ausgestatteten Krankenwagen mit gut ausgebildeten Rettungssanitätern Leben retten."

Das Hilfsprojekt, das von "Aktion Deutschland hilft" finanziell unterstützt wird, kommt auch der einheimischen Bevölkerung zugute. Denn sie leidet ebenfalls unter der Nahrungsmittelunsicherheit und der Dürre in der Region. Es gibt eine 24-stündige Rufbereitschaft. Die Umsetzung erfolgt durch die französischen Malteser ("Ordre de Malte France"). Diese sind bereits seit zehn Jahren im Süden von Burkina Faso im Krankentransport tätig.

Aufgrund der Auseinandersetzungen zwischen den Tuareg-Rebellen und der Armee in Mali nach dem Putsch vom 22. März sind bereits mehr als 160.000 Malier in Nachbarländer wie Mauretanien, Niger, Algerien und Burkina Faso geflohen. Die drohende Hungerkatastrophe in der Sahelzone aufgrund der jüngsten Dürren, schlechter Ernten und steigender Getreidepreise erschwert die ohnehin kritische Situation.
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