"Was ist Kunst? Ihre Machtergreifung!"

Jonathan Meese auf dem ARTIMA art meeting

(lifePR) ( Regensburg, )
"Kunst ist ihre eigene Herrschaft: Was ist Kunst? Ihre Machtergreifung!"Jonathan Meese deklamierte im Rahmen des ARTIMA art meeting auf der achten art KARLSRUHE (10. bis 13.3.) am Donnerstag sein "Totalstkarlsruhe- Saalmanifest - Kunst ist immer ihre eigene Erzmacht" und sorgte damit für großen Auftrieb im überfüllten Foyer Ost der Karlsruher Messe. Der 1970 geborene Streiter für eine "Diktatur der Kunst" trat im Blitzlichtgewitter und unter Kameragesurr auf, bei dem es um die Fragen ging: "Was gibt uns die Kunst" und "Was bringt uns der Markt". Die Antworten hatte Meese nach eigenen Angaben schon früh morgens in der Badewanne parat, wo er gleich zwei Manifeste niederschrieb, die auf der Messe in kleiner Stückzahl ausliegen.

Anders als Jean-Paul Marat, dem Jacques-Louis David 1793 - tot mit Zettel und Feder im Zuber gemalt - zur Unsterblichkeit verhalf, konnte Meese - Kunst sei Dank - gesund auftreten. Karlheinz Schmid, Chefredakteur der KUNSTZEITUNG und Moderator der Talkrunden, zu denen an zwei Nachmittagen zwölf Spezialisten, darunter Robert Fleck, Bundeskunsthalle, Bonn, Susanne Gaensheimer, MMK Frankfurt am Main, Katharina Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein, Sotheby's Hamburg, oder Pia Müller-Tamm, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, geladen waren, überließ dem herausragenden Performer zwischenzeitlich das Podium. Das Publikum raste. Meese auch.

Zunächst befragt nach der Möglichkeit, ob man denn faschistische Symbole in der Kunst verwenden dürfe, legte die "Ameise der Kunst" los: "Der Oberbefehlshaber ist die Kunst. Kunst hat der totale Chef zu sein." Kunst sei ideologiefrei, sie dürfe alles. Sie müsse Realitätsfanatismus verhindern und stärker als Hitler und Hakenkreuze sein. Man hätte den Diktator auf die Bühne und nicht in die Wirklichkeit laufen lassen müssen. Für die Verhinderung von Gräueltaten und bewaffneten Konflikten lieferte Jonathan Meese, den selbst seine Mutter nicht bremsen konnte, überdies die Lösung: "Die Weltkriege müssen in der Kunst stattfinden, damit sie die Welt nicht zerstören".

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