Studie "Wirtschaftsfaktor Bustourismus"

Umweltfreundliche Busreisen sichern 200.000 Arbeitsplätze

(lifePR) ( München, )
Der umweltfreundliche Bustourismus generiert pro Jahr in Deutschland einen Umsatz von 10,5 Mrd. Euro und sichert allein in Deutschland über 200.000 Arbeitsplätze. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Wirtschaftswissenschaftliche Institut für Fremdenverkehr an der Universität München (dwif) in einer neuen Studie zum "Wirtschaftsfaktor Bustourismus". Im Rahmen der vom Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer und seiner Landesverbände sowie den Städten Berlin, Hamburg, München und Dresden in Auftrag gegebenen Grundlagenstudie wurden seit 2008 über 3.000 Busreisegäste sowie Unternehmer befragt. Untersucht wurden die Wirtschaftsleistung, das Konsumverhalten sowie Umsatz- und Arbeitsplatz-Effekte der mittelständischen Branche.

Der Studie zufolge kommen auf jeden Arbeitsplatz in deutschen Busunternehmen, die im Reiseverkehr tätig sind, 4,7 weitere Beschäftigungsverhältnisse bei Zulieferern und Anbietern von ergänzenden Leistungen. Das Beherbergungsgewerbe zählt 30 Mio. Übernachtungen durch den Bustourismus in Deutschland. Buskunden zahlen bei Übernachtungsreisen im Inland pro Reisetag ca. 100 Euro, hinzukommen pro Tag Zusatzausgaben in Höhe von 28,30 Euro. Der größte Anteil (57%) der Zusatzausgaben wird im Gastgewerbe ausgegeben, 28,7% fließt in den örtlichen Einzelhandel.

Je nach Anlass der Reise werden auch deutlich höhere Zusatzausgaben erreicht. Vor allem bei Kultur- und bei Städtereisen sind pro Busreisendem bis zu 100% höhere Ausgaben zu verzeichnen. Auch Tagesbusgäste sollten in den Städten nicht weniger willkommen sein, denn hier liegen die Zusatzausgaben im Zielgebiet pro Fahrgast bei 27,30 Euro. Selbst bei Tagesbusfahrten ins Ausland werden innerhalb Deutschlands pro Gast noch 6,30 Euro ausgegeben. Damit ergeben sich jährliche Zusatzausgaben in Höhe von 1,64 Milliarden Euro bei Tagesbusreisen.

"Busreisen sind nicht nur umweltfreundlich sondern auch ein enormer Wirtschaftsfaktor. Bus und Busreisen sollten daher stärker gefördert werden, um noch mehr Fahrgäste zum Umstieg auf klimaverträgliches Reisen zu bewegen" so LBO-Präsident Heino Brodschelm.

Hinweis: Die Studie kann bei dwif in München bezogen werden.
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