Zur Diskussion über den Bestand der Bergischen Symphoniker

(lifePR) ( Düsseldorf, )
Mit großem Erstaunen verfolgt das Präsidium des Landesmusikrats NRW die Dis­kussionen in Remscheid, die Vereinbarungen mit der Stadt Solingen bezüglich der Bergischen Symphoniker zur Disposition zu stellen. Einem vergleichsweise geringen Spar-Ertrag steht die künstlerisch hervorragende Arbeit der Bergischen Symphoniker und ihr vielfältiges Engagement für die Bürger der Region gegenüber.

Das Erstaunen ist umso größer, als dass die Delegierten der 55 Mitgliedsverbände des Landesmusikrats das gemeinschaftliche Engagement der Städte Remscheid und Solingen für dieses Orchester immer als ein Vorbild angesehen haben, das auf andere Regionen übertragbar wäre. Auch in Zeiten bedrängter kommuna­ler Etats kommen die Bürger so zu einem exzellenten kulturellen Angebot, das sich zudem durch Effizienz der eingesetzten Mittel auszeichnet. Das Orchester hat sich überdies über die Deutsche Orchestervereinigung am 19. Juni zu einem Teilverzicht auf Gehaltszahlungen bereit erklärt und damit Solidarität mit der Finanzsituation der Städte bewiesen.

Das Beispiel der glücklich abgeschlossenen Diskussion in Duisburg über die Opern­ehe mit der Stadt Düsseldorf zeigt, dass am Ende eines solchen Denkprozesses eine Lösung stehen kann, durch die das Kulturleben für alle Bürger gestärkt wird.

Einseitige Einsparungen gefährden ebenso wie weitergehende Fusionen die künstle­rische Eigenständigkeit und die Leistungsfähigkeit der Bergischen Symphoniker. Es wäre ein Dienst an der Bürgern der beiden Städte, wenn sich Remscheid zu dieser Partner­schaft mit Solingen uneingeschränkt bekennt. Die Konstruktion und Lastenverteilung der von beiden Städten gebildeten Träger-GmbH ermöglicht ein substanzielles kulturelles Angebot für die Bürger und die Leistungsfähigkeit des Orchesters.
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