Samstag, 23. September 2017


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Wildschwein statt Truthahn

Weihnachtsbraten aus freier Wildbahn

Stuttgart, (lifePR) - Wer sich über die Weihnachtsfeiertage etwas Besonderes gönnen will, das gesund, kalorienarm und schmackhaft ist, wählt einen Braten von heimischem Wild. Gerade im Winter hat Wildbret Hochsaison; in der Zeit, in der Forstverwaltungen und private Jagdpächter ihre so genannten Drückjagden organisieren, ist das Angebot groß und vielfältig.

"Der Trend zu hochwertigem Wildfleisch aus heimischen Revieren hält erfreulicherweise an", so Landesjägermeister Dr. Dieter Deuschle. Angesichts von Lebensmittelskandalen sei Fleisch direkt vom Jäger für immer mehr Verbraucher ein echtes Qualitätsplus gegenüber anonymer Supermarktware.

Jäger und Förster geben den Großteil des heimischen Wildbrets direkt an Verbraucher, Gaststätten oder Metzgereien vor Ort ab. Das garantiert kürzeste Transportwege. Einen Hinweis, welche Metzger und Gaststätten frisches Wildbret aus der heimischen Natur anbieten, gibt das Logo "Wild aus der Region". Dieses verleihen die Jäger an Betriebe, die sich verpflichten, mindestens 90 % ihres Angebots an Wildfleisch oder Wildgerichten von ortsansässigen Jägern aus deren Revieren zu beziehen.

Heimisches Wildbret ist frei von Medikamenten oder Wachstumsbeschleunigern. "Die Tiere bewegen sich rund um die Uhr in der freien Natur und ernähren sich von dem, was Wald und Flur bieten", betonte Deuschle. Wildbret ist vitamin- und nährstoffreich, einfach und vielfältig zuzubereiten und gut für die Figur: Braten vom Wildschwein enthält z. B. 60 % weniger Fett als vom Hausschwein. Also der ideale Genuss über die Feiertage.

Und wer heimisches Wildfleisch isst, kann dies auch aus ökologischer Sicht mit bestem Gewissen tun: Jagd in Deutschland bedeutet nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen - laut internationalen Konventionen eine anerkannte Form des Naturschutzes.

Rund 25.900 Tonnen Fleisch von heimischem Wildschwein, Reh, Rotwild und Damwild haben die Deutschen zwischen April 2008 und März 2009 verzehrt. Das ist ein Plus von fast 18 % gegenüber dem Vorjahr. Spitzenlieferant ist nach wie vor das Wildschwein mit 14.800 Tonnen, gefolgt vom Reh mit 7.800 Tonnen.

Bezugsquellen vermitteln die örtlichen Jägerschaftsvorsitzenden, deren Kontaktdaten im Internet unter www.landesjagdverband.de, Rubrik Mitgliedsvereine, zu finden sind.

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