Sonntag, 27. Mai 2018


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50 Jahre Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik

Traditionsreiche Branchenorganisation mit ambitionierten Zukunftszielen

Groß-Umstadt, (lifePR) - Vor einem halben Jahrhundert, am 2. November 1962, wurde das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) in Frankfurt gegründet. Auf dem Weg zu dem Kompetenzzentrum für Waldarbeit, Forsttechnik und Holzlogistik in Deutschland hat das KWF eine spannende, facettenreiche Geschichte durchlaufen. Dazu gehören der Standortwechsel von Frankfurt und Hamburg nach Groß-Umstadt und der Zusammenschluss mit der Schwesterorganisation ZFP aus den neuen Bundesländern. Mit dem Konzept "KWF2020" entwickelt sich das KWF nun zu der führenden Einrichtung für Entwicklung, Prüfung, Information, Beratung und Anwendung in allen technischen und ablauforientierten Fragen der Erzeugung, Ernte und Logistik von forstlichen Produkten in Mitteleuropa.

Das KWF ist vor allem durch die KWF-Tagung und seine umfassende Prüftätigkeit bekannt. Die KWF-Tagung wurde - seit der ersten Auflage 1964 - zur weltgrößten Forstdemo-Messe entwickelt. Die Prüfungen von Forsttechnik, forstlichen Arbeitsmitteln und Schutzausrüstung auf Einsatztauglichkeit, Wirtschaftlichkeit, die Standards der Arbeitssicherheit, Ergonomie und Umweltverträglichkeit werden stetig weiter entwickelt, sind weltweit einmalig und werden sowohl von Profis, als auch Waldbesitzern und Brennholzselbstwerbern geschätzt.

Dass die Forsttechnik ein eigenes Themenfeld und einen gesonderten Schwerpunkt darstellt, erkannten Branchenvertreter allerdings schon lange vor der Gründung des KWF. Mitte der 1920er Jahre gaben Gernlein, Hilf und Strehlke, bei den Jahrestagungen des Deutschen Forstvereins (DFV) wichtige Impulse. 1925 wurde der Maschinenausschuss des DFV gegründet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden im geteilten Deutschland parallele Entwicklungen statt: In Westdeutschland war Hamburg der Schwerpunkt der forstlichen Technikprüfung. Dort wurde 1949 der Forsttechnische Prüfausschuss (FPA) ins Leben gerufen. In Ostdeutschland wurde 1959 die Zentralstelle für forsttechnische Prüfungen (ZFP) in Potsdam-Bornim gegründet. 1962 folgte die Gründung des eigetragenen und als gemeinnützig anerkannten Vereins Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF).

Nach der deutschen Wiedervereinigung wurden frühzeitig Gespräche zwischen dem westdeutschen KWF und der ostdeutschen ZFP geführt. Das Ziel, die Kräfte zu bündeln, wurde bereits 1992 erreicht. Bund und alle Flächenländer verpflichteten sich in einer Verwaltungsvereinbarung gemeinsam zur Trägerschaft des KWF. Der Standort Potsdam - Bornim wurde noch drei Jahre lang als Außenstelle weitergeführt, bis ein Teil der dortigen Mitarbeiter an den Standort Groß-Umstadt wechselten.

Aus den Ergebnissen einer Standortbestimmung im Jahr 2007 entstand das Konzept "KWF2020". Das KWF befasst sich demnach auch zukünftig mit allen Fragen der Forsttechnik, Holzlogistik und der Waldarbeit. Besondere Schwerpunkte liegen bei Arbeitssicherheit, Arbeitsorganisation und Qualifikation. Dabei steht fallweise der im Wald tätige Mensch, die einzelne Technologie oder ein gesamtes Verfahren der Holzernte bzw. das Abschätzen der Folgen des Technikeinsatzes im Fokus. Zusätzlich greift das KWF regelmäßig neue Schwerpunktthemen auf. Dazu zählen z.B. das Bereitstellen von Energieholz, die Ladungssicherung oder auch die Informationskette vom Wald zum Werk. Ein wichtiger Grundsatz aus dem Konzept "KWF2020" ist, dass das KWF als Dienstleister für alle Akteure im Cluster Forst&Holz auftritt. In Deutschland bietet ausschließlich das KWF dieses umfassende Leistungsangebot. Es stellt eine Stärke des KWF dar, dass dieses Angebot "aus einer Hand" erfolgt.

Das Jubiläum wird am 28. November 2012 gefeiert. Dazu lädt das KWF alle aktiven und fördernden Mitglieder, Gremienvertreter, Partner, Freunde und Beschäftigte nach Groß-Umstadt ein.

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