Wechsel der Kfz-Versicherung nicht ohne Risiko

KS: Die Leistungen der Gesellschaften sind nicht immer gleich

(lifePR) ( München, )
Wer eine billigere Kfz-Versicherung abschließen möchte, hat noch bis Ende November Zeit, seinen bestehenden Vertrag zu kündigen. Nur so kann er den Versicherer zum 1. Januar 2010 wechseln. Allerdings ist das nicht immer unproblematisch, meint der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS). Denn nicht alle Versicherungsgesellschaften bieten den gleichen Schutz an. So enthalten die meisten Policen eine Europadeckung, einzelne Gesellschaften beschränken sich aber auf EU-Europa, was Länder zum Beispiel im ehemaligen Jugoslawien teilweise ausschließt. Deshalb rät der KS, sich vor dem Versichererwechsel genau die Bedingungen anzusehen und vorab zu klären, ob man - gegebenenfalls im Urlaub - in Länder fährt, die nicht mitversichert sind.

Ist das nämlich der Fall, heißt das, beim Grenzübertritt eine neue Autoversicherung im Reiseland abzuschließen. Wer zum Beispiel nach oder durch Serbien fährt, braucht dann eine teure Monatspolice. In diesem Zusammenhang ist auch wichtig zu klären, ob der neue Versicherer seinen Kunden eine Grüne Karte anbietet. Dies ist nach wie vor ein nicht zu unterschätzendes Reisedokument. Bei verschiedenen Internetversicherern besteht nur die Möglichkeit, sich die Grüne Karte herunter zu laden und dann selbst auszudrucken, wobei dies in der Regel auf weißem Papier erfolgt, was von verschiedenen Grenzbeamten nicht akzeptiert wird.

Viele Autofahrer haben auch noch eine Voll- oder Teilkaskoversicherung. Dieser Tarif kann bei einem günstigen Haftpflichtversicherer durchaus teurer sein, als bei der bisherigen Gesellschaft.

Generell rät der KS, mit der derzeitigen Kfz-Versicherung über einen günstigeren Tarif zu verhandeln. Das ist in vielen Fällen möglich, vor allem wenn man den Wechsel zu einer billigeren Gesellschaft in Aussicht stellt.
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