Warnblinker oft nicht erlaubt

KS: Anlage darf nur in besonderen Fällen benutzt werden

(lifePR) ( München, )
Gewinnt die deutsche Mannschaft in Südafrika, fahren hunderte hupend und mit eingeschalteter Warnblinkanlage durch die Städte. Die Freude der Fans mag zwar verständlich sein, dieser Einsatz der Warnblinkanlage ist nach Auskunft des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) jedoch verboten. Ein besonderes Ärgernis ist, wenn Autofahrer ihr Fahrzeug absichtlich verkehrsbehindernd abstellen und durch Einschalten des Warnblinkers anzeigen. Dies ist sogar eine Ordnungswidrigkeit, die eine Geldbuße zur Folge haben kann.

Ein Sprecher des KS erläuterte, dass die Warnblinkanlage nur eingeschaltet werden darf, wenn andere durch das Fahrzeug gefährdet werden können. Das gilt vor allem bei Unfall oder Panne, besonders wenn der Wagen an einer Stelle liegen bleibt, an der er nicht rechtzeitig als stehendes Hindernis zu erkennen ist. Hier dient die Warnblinkanlage zur Absicherung vor Verkehrsunfällen. Beim Abschleppen müssen beide Fahrzeuge Warnblinklicht einschalten.

Mit dem Warnblinker darf man auch andere Verkehrsteilnehmer auf Gefahren hinweisen, zum Beispiel beim Auffahren auf ein Stauende, beim abrupten Abbremsen von Kolonnen oder bei besonders langsamer Fahrgeschwindigkeit auf Autobahnen und anderen schnell befahrenen Straßen.

Ansonsten ist die Benutzung der Warnblinkanlage vom Gesetz her beschränkt auf Schul- und Linienbusse, die das Warnblinklicht bereits einschalten müssen, wenn sie sich einer Haltestelle nähern, an der die Straßenverkehrsbehörde ein solches Verhalten eigens angeordnet hat.
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