Dienstag, 26. September 2017


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Vom 130 RS bis zum FABIA R5: ŠKODA präsentiert 40 Jahre Modellhistorie beim Eifel Rallye Festival

Weiterstadt, (lifePR) - .

- Siebenfacher deutscher Rallye-Meister Matthias Kahle driftet im erfolgreichen ŠKODA 130 RS mit ausgewählten Gästen über die Strecke
- Bei der Festivalparade am Freitag präsentiert Kahle den ŠKODA FABIA R5 im attraktiven Monte Carlo-Design des 130 RS von 1977
- Zwischen 130 RS und FABIA R5 liegen vier Jahrzehnte Rallye-Sport
- Klassische Autos und berühmte Helden: Rallye-Legenden wie Stig Blomqvist und Hannu Mikkola sowie der aktuelle WM-Star Thierry Neuville in der Eifel dabei
- Fünf privat eingesetzte ŠKODA Klassiker am Start, darunter der OCTAVIA WRC Evo2 mit WM-Vergangenheit

Es ist ein Klassentreffen der besonderen Art: Beim Eifel Rallye Festival rund um Daun kommen vom 20. bis 22. Juli über 170 historische Rallye-Fahrzeuge und ihre Fahrer aus verschiedenen Epochen zusammen. Das Motto dieses Jahr lautet ‚Sechs Jahrzehnte Rallye-Sport‘. ŠKODA AUTO Deutschland schickt den siebenfachen deutschen Rallye-Meister Matthias Kahle an den Start, der den erfolgreichen ŠKODA 130 RS von 1977 auf den abgesperrten Show-Prüfungen pilotiert. Für die Festivalparade am Freitag steigt der ŠKODA Markenbotschafter in einen speziell designten aktuellen FABIA R5: Der Turbo-Allradler ist im Stil des 130 RS von 1977 foliert. Zudem sind fünf weitere Klassiker der Marke in der Eifel präsent, darunter auch das frühere Rallye-Auto von Matthias Kahle mit WM-Historie: der ŠKODA OCTAVIA WRC Evo2. 

Zwischen dem als ,Porsche des Ostens‘ bekannten ŠKODA 130 RS und dem FABIA R5 liegen vier Jahrzehnte Rallye-Geschichte. Der Hecktriebler von 1977 entstand auf der Basis des populären Sportcoupé ŠKODA 110R. Mit Karosserieteilen aus Aluminium, glasfaserverstärktem Kunststoff und Fenstern aus splitterfestem Polycarbonat trimmte ŠKODA das Fahrzeug auf Leichtbau. Hinzu kamen ein sportliches Fahrwerk und ein leistungsgesteigerter Vierzylinder mit 1,3 Liter Hubraum und 136 PS. Höchstgeschwindigkeit je nach Übersetzung: bis zu 220 km/h. 1977 trug sich der ŠKODA RS 130 mit einem Doppelsieg in der Gruppe 2 bis 1,3 Liter Hubraum bei der berühmten Rallye Monte Carlo in die WM-Historie ein. Als Hommage an diesen Erfolg hat ŠKODA den FABIA R5 im Monte Carlo-Look des 130 RS inklusive der markanten blauen Streifen auf Türen und Motorhaube gestaltet. Der moderne Turbo-Allradler ist schon heute eines der erfolgreichsten Fahrzeuge in der 116-jährigen Geschichte von ŠKODA Motorsport. 2016 sammelten Teams im FABIA R5 Titelgewinne in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2), in den Kontinentalmeisterschaften in Südamerika und im Asien-Pazifik-Raum sowie im Championat des Mittleren Ostens (MERC). Hinzu kommen zehn nationale Meisterschaften in wichtigen Absatzmärkten für ŠKODA, so etwa der Triumph von Fabian Kreim/Frank Christian in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM).

Neben dem 130 RS und dem FABIA R5 können Besucher des Eifel Rallye Festivals fünf privat eingesetzte ŠKODA Rallye-Autos erleben. Darunter der OCTAVIA WRC Evo2, mit dem Matthias Kahle zusammen mit seinem Beifahrer Peter Göbel 2002 in der DRM triumphierte. Auch nachdem Kahle schon auf den FABIA WRC umgestiegen war, lieferte er sich noch bis 2013 immer wieder spannende Duelle am Steuer des OCTAVIA WRC Evo2 auf deutschen, tschechischen und estnischen Rallye-Pisten – bei diesen Starts las sein Freund Christian Doerr das Gebetbuch. Vor zwei Jahren kaufte der heutige Besitzer Volker Piepmeyer das Fahrzeug und verpasste ihm die Lackierung der ,Monte‘ 2002, denn bei diesem letzten Werkseinsatz hatte es Berühmtheit erlangt: Nach einem Fahrfehler von Roman Kresta durchschlug der OCTAVIA eine hüfthohe Steinmauer und hing mit zwei Rädern über einem tiefen Abhang. Lediglich ein Telegrafenmast bewahrte ihn vor dem Absturz.

Der mit Heckantrieb ausgestattete ŠKODA 130 LR musste noch ohne Turbolader und mit 1,3 Liter Hubraum auskommen – zu wenig, um sich in der Gruppe B gegen die viel leistungsstärkere Allradkonkurrenz durchzusetzen. Das beim Eifel Rallye Festival eingesetzte Exemplar stammt von 1987. Der mehrfache Rallye-Meister Eberhard Uth holte den Wagen damals in die DDR und setzte ihn zwei Jahre ein. Der heutige Besitzer Jens Roth kaufte das Fahrzeug 1991 und fuhr damit bis 2014 in deutschen Rallye-Serien rund 150 Klassensiege ein.

Der ŠKODA 130 LR Evo gilt als Höhepunkt der ŠKODA Baureihen mit Heckmotor. Eigens für die ab 1988 vorgesehene Gruppe S entwickelt, kam der Prototyp jedoch nie zum Zug: Die bis dahin gültige Gruppe B – für die der ŠKODA 130 LR homologiert war – als auch die angedachte Gruppe S wurden verboten. Immerhin durfte der Gruppe-S-Prototyp später beim Rallycross sein Potenzial unter Beweis stellen. Ab 1987 endete die Heckmotorära bei ŠKODA: Die Marke setzte fortan auf Frontantrieb. Beim Eifel Rallye Festival geht ein originalgetreuer Nachbau des 130 LR Evo des Tschechen Peter Danicek an den Start.

Gleich zwei Exemplare des ŠKODA FELICIA Kit Car mischen sich rund um Daun ins Teilnehmerfeld. Beim Auto mit der Nummer 72 handelt es sich um den Traumwagen von Oliver Ritz. Als dieser das ehemals in der tschechischen Meisterschaft eingesetzte Fahrzeug 2016 kaufte, ließ er es anschließend vom früheren Rallye-Fahrer Lukáš Pondělíček in den Zustand des Werkswagens von 1997 zurückversetzen. Heute startet er damit bei Demoveranstaltungen. Am Steuer des zweiten FELICIA Kit Car mit der Nummer 83 saß in der Vergangenheit niemand Geringeres als Rallye-Weltmeister Stig Blomqvist. 1997 war es aber der Tscheche Pavel Sibera, der mit dem Fronttriebler bei der Rallye Australien den Vize-WM-Titel bei den Kit Cars für ŠKODA holte. Zusammen mit Matthias Köhler und dem deutschen WS Motorsportteam absolvierte das FELICIA Kit Car auch einige Einsätze in der Deutschen Rallye-Meisterschaft. Zwischen 2003 und 2007 machte das Fahrzeug einen Abstecher nach Ungarn. Nach langer Suche holte Köhler den ŠKODA 2015 zurück nach Deutschland und brachte ihn wieder auf den Werkszustand von 1996.

ŠKODA AUTO
- ist eines der ältesten produzierenden Fahrzeugunternehmen der Welt. Seit 1895 werden am tschechischen Stammsitz in Mladá Boleslav zunächst Fahrräder, später Motorräder und Autos gebaut.
- lieferte 2016 zum dritten Mal in Folge weltweit mehr als eine Million Fahrzeuge an Kunden aus.
- gehört seit 1991 zu Volkswagen, einem der global erfolgreichsten Automobilkonzerne. ŠKODA fertigt und entwickelt selbstständig im Konzernverbund Fahrzeuge und Komponenten wie Motoren und Getriebe.

Škoda Auto Deutschland GmbH

- trat im September 1991 in den deutschen Markt ein.
- repräsentiert in Verbindung mit rund 1.300 Vertriebs- und Service-Partnern die Marke ŠKODA in Deutschland.
- ist Teil der Erfolgsgeschichte der tschechischen Traditionsmarke: 2016 wurden in Deutschland über 186.000 neue ŠKODA Fahrzeuge als Pkw zugelassen, das entspricht einem Marktanteil von 5,6 Prozent. Damit war ŠKODA nicht nur im achten Jahr in Folge Importmarke Nummer eins in Deutschland, sondern hat seine Position unter den renommierten Volumenmarken weiter gefestigt.

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