25 Jahre nach dem Völkermord

Ruandas Zukunft braucht Versöhnung

(lifePR) ( Duisburg, )
25 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda sind die Gräben zwischen Tätern und Opfern immer noch vorhanden. Die Kindernothilfe unterstützt den Versöhnungsprozess und stärkt die Überlebenden durch Hilfe zur Selbsthilfe.

Die Kindernothilfe begann unmittelbar nach dem Ende des Völkermords die Arbeit in Ruanda mit dem lokalen Partner African Evangelistic Enterprise (AEE), zunächst um humanitäre Hilfe zu leisten und die Versorgung verwaister Mädchen und Jungen zu unterstützen. Bis heute arbeitet die Kindernothilfe in Ruanda vor allem mit dem Konzept der Selbsthilfegruppen.

„Die Gruppen helfen auch bei der Aufarbeitung vieler grausamer Erfahrungen von vor 25 Jahren“, erklärt Carsten Montag, Vorstand der Kindernothilfe. „Opfer wie Angehörige der Täter bearbeiten gemeinsam Konflikte und überwinden so Schritt für Schritt das Trauma des Völkermords.“

Dem Völkermord fielen mehr als 800.000 Menschen zum Opfer. Auch nach dem Ende des Mordens blieben Millionen Geflüchtete, zerstörte soziale Beziehungen und tiefe Wunden im kollektiven Gedächtnis der Überlebenden zurück, die bis heute nachwirken.

Die Kindernothilfe setzt sich auch weiterhin für Frieden und Versöhnung in dem ostafrikanischen Land ein. Gemeinsam mit der Vereinten Evangelischen Mission (VEM), Brot für die Welt und der Evangelischen Kirche im Rheinland geht das Kinderrechtswerk in einem erstmals so breiten Bündnis auf Friedensmission. Die eigens eingerichtete Website story.ekir.de/ruanda erzählt davon, wie Versöhnungsarbeit konkret aussieht.

Die Kindernothilfe ist seit 1994 in Ruanda aktiv. Zurzeit schützt, stärkt und fördert die christliche Kinderrechtsorganisation dort 240.000 Kinder und ihre Familien und Gemeinschaften durch Selbsthilfegruppen-Arbeit in 11 Projekten.
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