TraumaNetzwerk® EURegio Aachen: Marienhospital Aachen erfolgreich als Traumazentrum rezertifiziert

(lifePR) ( Aachen, )
35.000 Verletzte gibt es jedes Jahr in Deutschland – und viele davon mit lebensbedrohlichen Verletzungen. Die Überlebenschance sinkt mit jeder Viertelstunde. Und selbst wenn die Akutphase überstanden ist, ist der Heilungsverlauf oft langwierig und mit vielen Operationen verbunden. Der schwerstverletzte "polytraumatisierte" Patient ist immer noch eine Herausforderung für den behandelnden Arzt. Um die Versorgungsqualität von Schwerverletzten flächendeckend durch optimale Kooperation und qualitätsgestützte Versorgung zu verbessern, wurde vor einigen Jahren im Dreiländereck das TraumaNetzwerk® "EURegio Aachen" (www.traumanetzwerk.de) gegründet. Das in der Region vorhandene Know-How wird so unter der Einbindung aller an der Versorgung beteiligten Rettungsdienste, Ärzte und Kliniken effizient genutzt. Unter Federführung des Universitätsklinikums Aachen beteiligen sich neben dem Marienhospital Aachen weitere 13 Krankenhäuser der Region Aachen, Würselen, Geilenkirchen, Stolberg, Eschweiler, Düren, Heinsberg, Erkelenz und Mönchengladbach an diesem Gemeinschaftsprojekt. „Für uns ist das Projekt sehr wichtig“, betont der Ärztliche Koordinator Dr. med. Michael Lörken (Ltd. Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädische Chirurgie und Sporttraumatologie). „Wir schaffen dadurch optimale Strukturen, um Schwerstverletzten die bestmögliche Versorgung zukommen zu lassen.“ Durch regelmäßige gemeinsame Fort- und Weiterbildungsprogramme, die Erarbeitung von Behandlungsstandards, Fallkonferenzen und Qualitätszirkel wird ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess im TraumaNetzwerk angestoßen.

„Beim erfolgreichen Überwachungsaudit Ende 2016 im Marienhospital Aachen hat die Systemauditorin Bettina Stenzel besonders die gute Organisationsstruktur der ärztlichen Bereiche Anästhesie, Intensivstation und OP-Koordination sowie die pflegerische Kooperation positiv hervorgehoben“, berichtet Sandra Lütz (Qualitätsmanagement). „Dadurch erreichen wir eine vorbildliche interdisziplinäre Zusammenarbeit, kurze Kommunikationswege und eine Harmonisierung der Prozesse“, freut sich QM-Beauftragte.
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