Sonntag, 22. Juli 2018


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Arbeiten an der Kombilösung in vollem Umfang wieder angelaufen

Karlsruhe, (lifePR) - Die Bauarbeiten an den beiden Teilprojekten der Kombilösung – dem Bau des Stadtbahntunnels unter der Kaiserstraße mit Abzweig in die Ettlinger Straße sowie dem Umbau der Kriegsstraße mit einer neuen Gleistrasse „oben“ und einem Autotunnel „unten“ – haben in den ersten Januar-Tagen bereits volle Fahrt aufgenommen: Die über die Feiertage und den Jahreswechsel gesicherten Baustellen wurden teilweise schon in der ersten Januar-Woche, größtenteils dann aber in der zurück liegenden Woche wieder geöffnet.

Beim Teilprojekt Stadtbahntunnel mit den insgesamt sieben neuen unterirdischen Haltestellen und den dazwischen liegenden Tunnelabschnitten steht in diesem Jahr die Fertigstellung sämtlicher Rohbauarbeiten an. Deshalb wird mit Hochdruck an den Stationswänden, an Treppenaufgängen oder auch an den Verteilerebenen für die Fahrgäste gearbeitet. Mauerwerk für Betriebsräume entsteht, Brüstungen werden betoniert – und in der Haltestelle Kronenplatz wird die Betonage der Schotterbegrenzungswände vorbereitet: Diese bilden die Vorderkante des Bahnsteigs. Bauablaufbedingt liegen die Arbeiten im nördlichen Teil der unterirdischen Haltestelle Ettlinger Tor zurück: Hier wurden die Arbeiten am Abbruch der Einrichtungen, die für den Druckluftvortrieb unter der Karl-Friedrich-Straße benötigt wurden, wieder aufgenommen. Derzeit werden die Übergänge zwischen dem Tunnel und seinen Enden zum Marktplatz beziehungsweise zum Ettlinger Tor hin so vorbereitet, dass die Betonage der Portale erfolgen kann. Gleichzeitig wird die Herstellung der vor den Schlitzwänden zu errichtenden Stationswände sowie der Treppenabgänge und der Zwischenebene angegangen.

In der im Rohbau abgeschlossenen Haltestellen Kongresszentrum beginnt in der nächsten Woche im Rahmen des Innenausbaus das Stocken der Stationswände im Bereich der Fahrgastzugänge. In der Haltestelle Durlacher Tor sind diese Arbeiten, die sich dort auch auf die (im Kongresszentrum nicht vorhandenen) Zwischenebenen erstrecken, ab Anfang Februar vorgesehen: Beim Stocken wird der im Rohbau hergestellte „glatte“ Beton durch Bearbeitung mit einem speziellen Meißel aufgerauht, was den Fahrgastzugängen und den Zwischenebenen später eine ganz eigene Atmosphäre verleihen wird.

Ebenfalls bereits wieder aufgenommen wurde der Bau der Randwege in den Tunnelabschnitten zwischen den einzelnen Haltestellen. Die Wege werden mit Kabelleerrohren für die Leitungen für die Sicherheits- und Lichttechnik ausgestattet.

Auch oberirdisch hat sich die Kombilösung Ziele gesetzt: In den nächsten Monaten werden sämtliche „Andienöffnungen“, durch die bisher Baumaterial von oben in die unterirdischen Haltestellen transportiert wurde, verschlossen werden, so dass etliche Engstellen auf dem Europaplatz, auf dem Marktplatz und auf dem Berliner Platz verschwinden. Die Anlieferung von Baumaterial erfolgt künftig dann ausschließlich über die Rampen. Bleiben werden die Bauzäune rund um die Treppenabgänge, die teilweise bis zum Ausbau provisorisch verschlossen werden, teilweise aber als Zugänge für die Arbeiter fungieren.

Die Arbeiten zur Wiederherstellung der Oberfläche im südlichen Teil der Karl-Friedrich-Straße und im Bereich des Ettlinger Tors laufen bis Frühsommer. Derzeit wird dort auch noch Fernwärme durch die Stadtwerke verlegt.

Nachdem in der Ettlinger Straße wieder weitestgehend Normalität bei der Verkehrsführung für Autos, Radfahrer und Fußgänger eingekehrt ist, werden zwischen der Augartenstraße im Süden und der Kreuzung der Ettlinger mit der Baumeister- beziehungsweise Hermann-Billing-Straße noch Restarbeiten durchgeführt, damit die Ettlinger Straße endgültig zu ihrem alten Zustand – jedoch im neuen Gewand – zurückfindet. Der nördliche Teil der Ettlinger Straße zwischen Baumeister- beziehungsweise Hermann-Billing-Straße und Kriegsstraße lässt mit der Wiederherstellung der Oberfläche allerdings noch einige Monate auf sich warten, da das Teilprojekt Kriegsstraße an dieser Stelle in das Teilprojekt Stadtbahntunnel eingreift.

Beim Teilprojekt Kriegsstraße wird im Baufeld W 2 zwischen Lamm- und Ritterstraße das Erdreich weiter ausgehoben und es beginnen die Arbeiten zur Herstellung der zweiten Ankerlage. Parallel wird der durch den Aushub freigelegte seitliche Baugrubenverbau mit Spritzbeton verkleidet und anschließend geglättet, damit der Baugrubenverbau als äußere Schalung für die Betonwände des Tunnelbauwerks dienen kann. Im Baufeld O 1 steht die Fortsetzung der Herstellung der die Baugrube nach unten gegen Grundwasser abdichtenden Weichgelsohle auf dem Plan. In den beiden Baufeldern W 4 und O 5 westlich und östlich der Kreuzung Ettlinger Tor schütten Arbeiter die noch bestehende Überführung vollständig an, damit die Autofahrbahnen und auch der Baustellenverkehr darüber geführt werden können. In den Baufeldern O3 und O4 zwischen Fritz-Erler-Straße und Ettlinger Tor wird auf der Nordseite eine provisorische Fahrbahn für den Fahrzeugverkehr angelegt. Auf dem Areal südlich des Messplatzes wird eine mobile Betonmischanlage errichtet. Dort wird der Beton für Bodenplatte, Wände und Decke des Straßentunnels gemischt.

Aktuelle Verkehrsinformationen zu Baustellen und Umleitungen gibt es im Mobilitätsportal der TechnologieRegion Karlsruhe: mobilitaet.trk.de

Aktuelle Informationen zum ÖPNV in der Region: kvv.de

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