King Sturge Konjunktur-Index: Hochstimmung in der Immobilienwirtschaft

Immobilienklima und Immobilienkonjunktur erreichen wieder Niveau von Januar 2008 / Wohn-, Handel- und Industrieklima stabil positiv bewertet

(lifePR) ( Berlin, )
Im Einklang mit den optimistischen volkswirtschaftlichen Daten steigt auch die Stimmung in der Immobilienwirtschaft weiter an. So verzeichnet das umfragebasierte Immobilienklima in der Juli-Erhebung des monatlich ermittelten King Sturge Immobilienkonjunktur-Index einen weiteren Anstieg von 6,4 Prozent und erreicht damit 110,7 Zählerpunkte (Vormonat: 104,0). Dies entspricht fast genau den Werten, die das Immobilienklima zu Beginn der Erhebung im Januar 2008 einnahm. Die positive Bewertung der Branche beruht aktuell vor allem auf dem Investmentklima, das mit 121,6 Zählern seinen höchsten Stand seit Beginn der Erhebung erreicht (Vormonat: 117,0). Der Indikator für Kaufund Investmententscheidungen wird bereits zum fünften Mal in Folge positiv bewertet.

Erstmals seit Mitte 2008 blicken die rund 1.000 befragten Marktteilnehmer auch wieder bei dem Markt für Flächennachfragen und Mietpreisentwicklungen optimistisch in die Zukunft.
Das Ertragsklima steigt von 91,6 auf 100,1 Punkte. Die 100 Punkte-Schwelle zeigt die mehrheitlich positive Bewertung an.
Neben den Stimmungsindikatoren erreicht im Juli auch die auf der statistischen Auswertung von DAX, Dimax, ifo-Geschäftsklima und Zinsen beruhende Immobilienkonjunktur wieder ihr Niveau von Januar 2008. Nach zwei Monaten des Rückgangs verzeichnet sie mit 193,3 Zählerpunkten ein Wachstum von 8,6 Prozent (Vormonat: 178,0).

"Die Marktteilnehmer sind demnach wieder sehr optimistisch", kommentiert Sascha Hettrich, Managing Partner von King Sturge Deutschland, die Entwicklung. "Sie gehen mittlerweile davon aus, dass die Krise nicht nur überwunden ist, sondern die Immobilienwirtschaft darüber hinaus gestärkt aus ihr hervorgehen wird. Anders lässt sich die beinahe schon euphorische Stimmung kaum erklären."

Büroklima mit starkem Anstieg, doch noch mehrheitlich negativ bewertet Die Euphorie der Immobilienbranche kennzeichnet im Juli auch die Segmentklimata. Einzig das Büroklima firmiert mit 95,3 Zählerpunkten (Vormonat: 83,5) noch unter der 100 Punkte-Schwelle. Der sprunghafte Anstieg von 14,1 Prozent signalisiert jedoch, dass Büroimmobilien wieder an Bedeutung als Asset-Klasse gewinnen. Spitzenreiter unter den Segmenten bleibt weiterhin das Wohnklima. Es steigt von 146,4 auf 150,4 Punkte und verzeichnet somit einen neuen Höchststand seit Beginn der Erhebung Anfang 2008. Das Handelklima sinkt im Juli zwar um 0,2 Prozent, liegt jedoch mit 109,7 Zählerpunkten (Vormonat: 109,9) zum vierten Mal in Folge über der 100er Schwelle. Mit einem kräftigen Wachstum von 8,5 Prozent auf aktuell 104,8 Zähler (Vormonat: 96,7) werden auch die seit Juni 2010 im Industrieklima ermittelten Industrie- und Logistikimmobilien mehrheitlich positiv bewertet.

Hettrich relativiert jedoch: "Trotz der sehr guten Entwicklung des King Sturge Index ist an den Märkten zwar durchaus große Zuversicht, aber eben auch immer noch einige Zurückhaltung zu spüren. Das gilt insbesondere für die Vermietungsmärkte im Büro- und Einzelhandelsbereich. Doch sollte sich die Gesamtwirtschaft tatsächlich so günstig wie derzeit prognostiziert entwickeln, dann würde dies auch den gewerblichen Vermietungsmärkten wieder Auftrieb geben. Somit würde sich hier einmal mehr bestätigen, dass die Immobilienwirtschaft zeitversetzt reagiert. Sie wurde erst relativ spät von der Krise erfasst - und kommt nun entsprechend verzögert aus ihr heraus."
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