Mit den Joblingen zum Ausbildungsvertrag gekämpft

(lifePR) ( Leipzig, )
Für viele junge Menschen hat im August das erste Ausbildungsjahr und damit das Berufsleben angefangen. Darunter befinden sich auch Jugendliche, für die der Weg zum Ausbildungsvertrag steiniger war als für andere. Mit Hilfe der Joblinge-Initiative haben sich neun Jugendliche einen Ausbildungsvertrag erkämpft.

„Auf der einen Seite gibt es Jugendliche, die mit einem guten Schulzeugnis und klaren beruflichen Vorstellungen ohne Weiteres einen Ausbildungsplatz finden. Andererseits gibt es eben auch solche jungen Menschen, die weniger gute Startchancen haben, weil sie nicht so tolle Schulnoten vorweisen können oder weil sie vielleicht mal falsch abgebogen sind. Diese jungen Leute brauchen unsere Unterstützung. Die Joblinge-Initiative hier in Leipzig bereitet die weniger „olympiareifen Bewerber“ gezielt auf eine Ausbildung vor und ich freue mich sehr, dass nun die ersten neun Jugendlichen durch das Projekt eine Berufsausbildung aufnehmen konnten“, fasst Dr. Simone Simon, Geschäftsführerin im Jobcenter Leipzig, das Ergebnis der ersten Teilnehmerrunde am Förderprojekt Joblinge zusammen.

Seit Anfang Februar wurden 18 junge Männer und Frauen am Leipziger Joblinge-Standort in der Karl-Heine-Straße 55 auf das Berufsleben vorbereitet. Neun dieser Jugendlichen haben kürzlich Ihre Berufsausbildung begonnen. „Die Bilanz der ersten Projektrunde fällt positiv aus – das Engagement aller Beteiligten hat sich gelohnt. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir auch mit den nächsten Teilnehmerinnen und Teilnehmern erfolgreich arbeiten, damit möglichst kein Jugendlicher auf der Strecke bleibt“, so Matthias Kretschmer, Leiter des Projekts in Leipzig.

Auf dem Weg dahin setzt das Projekt auf zwei Erfolgsrezepte, erklärt Kretschmer: „Die Jugendlichen können sich bei den Partnerunternehmen, die sich im Projekt engagieren, vom ersten Tag an praktisch beweisen. Die Einbindung in die betriebliche Praxis steigert die Motivation der Jugendlichen und führt zu Erfolgserlebnissen. Dadurch verstetigen sich der Wunsch und das Engagement für eine Berufsausbildung. Zum anderen werden die jungen Leute individuell durch einen ehrenamtlichen Mentor unterstützt. Das sind berufserfahrene Menschen aus verschiedenen Partnerunternehmen, die die Jugendlichen auf Ihrem Weg zum Ausbildungsvertrag begleiten und bestärken.

Gemeinsam mit den Unterstützern und Mentoren der Initiative pflanzte die erste Joblinge-Gruppe am 25. Juli einen Obstbaum auf dem Grundstück des zukünftigen Buchkindergartens ganz in der Nähe des Joblinge-Standortes. "Dieser Baum soll die Jugendlichen an ihre Zeit bei den Joblingen erinnern und auch Sinnbild dafür sein, dass man bei guter Pflege und hohem Einsatz wachsen und gedeihen kann – auch wenn es so manche Stürme gibt", erklärt die Joblinge-Koordinatorin Doreen Fiedler.

JOBLINGE ist eine gemeinnützige Initiative der Unternehmensberatung The Boston Consulting Group und der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG. Sie bündelt das bürgerschaftliche Engagement zahlreicher Partner aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, um Jugendliche auf ihrem Weg in die Arbeitswelt zu unterstützen. In einem mehrmonatigen Programm qualifizieren sich Teilnehmer in der Praxis und erarbeiten sich aus eigener Kraft einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz in einem JOBLINGE-Partnerunternehmen. Ein persönlicher Mentor begleitet jeden Jobling auf seinem Weg. Auf lokaler Ebene wird die Initiative von gemeinnützigen Aktiengesellschaften (gAGs) getragen, die das Programm vor Ort umsetzen. Unterstützt werden sie dabei von den beiden Initiatoren, die JOBLINGE kontinuierlich weiterentwickeln und standortübergreifend koordinieren. Die ersten Joblinge gAGs wurden 2008 in Bayerwald, 2009 in München, 2010 in Berlin und 2011 in Frankfurt, Köln und Leipzig gegründet; gefördert werden sie durch die öffentliche Hand. Weitere Standorte sind in Vorbereitung. Nähere Informationen unter www.joblinge.de.
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