Sonntag, 24. September 2017


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Neues Verfahren bei Einberufung zum Wehr- oder Zivildienst

Osnabrück, (lifePR) - Die IHK Osnabrück-Emsland macht darauf aufmerksam, dass am 9. August das Wehrrechtsänderungsgesetz 2008 in Kraft getreten ist. Betroffen sind Unterneh-men, die Mitarbeiter vorübergehend vom Wehr- oder Zivildienst befreien lassen möchten. Dies gilt beispielsweise für Mitarbeiter, die im Unternehmen eine Schlüsselposition einnehmen oder wegen besonderer Projektarbeiten vorüber-gehend unentbehrlich sind.

Arbeitgeber müssen die Zurückstellung eines Mitarbeiters mit dessen Zustimmung jetzt direkt beim Kreiswehrersatzamt bzw. beim Bundesamt für den Zivildienst beantragen. Zuvor war der bürokratische Aufwand höher, da zusätz-lich die Landkreise und kreisfreien Städten einbezogen werden mussten. War der Rechtsweg bislang ausgeschlossen, haben Unternehmen nun die Möglichkeit, die Entscheidung der Behörden anzufechten und das Verwaltungsgericht einzuschalten. Auch wer eine Aufstiegsfortbildung nach dem Berufsbildungsgesetz oder einen dualen Studiengang absolviert, kann zurückgestellt werden. Künftig können die wegen Unentbehrlichkeit im Betrieb zurückgestellten Arbeitnehmer nicht nur bis zum 23., sondern bis zum 25. Lebensjahr zum Wehr- oder Zivildienst einberufen werden.

Weitere Informationen: www.osnabrueck.ihk24.de (Dok.-Nr. 548).

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