IHK: Mobilität ist Zukunft

Dr. Peter Fischer Gast bei IHK-Mittagsgespräch

(lifePR) ( Osnabrück, )
"Wenn das Aufkommen im Straßengüterverkehr bis 2025 um 70 Prozent wächst und unser Straßennetz im heutigen Zustand bleibt, dann sind Stau und Stillstand programmiert." Dies erklärte Gerd-Christian Titgemeyer, Präsident der IHK Osnabrück-Emsland. Die IHKs planen deshalb 2009 unter dem Jahresmotto "Mobilität ist Zukunft" zahl­reiche Aktionen, die dem Thema Mobilität höhere Wahr­nehmung verschaffen sollen.

Der Auftakt der Kampagne fand jetzt im Rahmen des aktuellen IHK-Mittagsgesprächs statt, zu dem die IHK den Präsidenten der Initiative "Pro Mobilität" und ehemaligen niedersächsischen Wirtschaftsminister, Dr. Peter Fischer, eingeladen hatte. Fischer, der sich seit 2002 mit der Initiative für Ausbau und Erhalt der Verkehrsinfrastruktur einsetzt, fordert vor allem mehr Transparenz über den Zustand der Infrastruktur: "Es ist erstaunlich, wie wenig wir über die Qualität der Verkehrswege in Deutschland tatsächlich wissen", erklärte er vor rund 60 regionalen Unternehmern. Viel deute darauf hin, dass sich der Infrastrukturzustand verschlechtert habe. So habe sich beispielsweise der Anteil der Bundesstraßen, die nur eingeschränkt befahrbar seien, in den letzten Jahren mehr als verdreifacht.

"Die aktuelle Krise bietet jetzt die Chance zur Korrektur der bisherigen Verkehrspolitik", meint Fischer. So sollen mit dem Konjunkturpaket der Bundesregierung umfangreiche staatliche Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur erfolgen. Davon könne auch der IHK-Bezirk profitieren, der als besonders dynamischer Wirtschaftsraum in Niedersachsen stark auf Mobilität angewiesen sei. Wichtig sei allerdings, dass die Förderung der Infrastruktur langfristig angelegt sei und nicht lediglich als Strohfeuer verpuffe.

Nach Auffassung von IHK-Präsident Titgemeyer ist die Region Osnabrück-Emsland im Hinblick auf ihre Verkehrsinfrastruktur bereits vergleichsweise gut aufgestellt. Dennoch gebe es Verbesserungsmöglich­keiten. Hohe Priorität hätten hier der Ausbau der Nordstrecke des Dortmund-Ems-Kanals und der Ausbau der E 233 zwischen Meppen und Cloppenburg. Beide Projekte werden von der regionalen Wirtschaft mit einer Sponsoringaktion finanziell unterstützt.
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