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Pressemitteilung BoxID: 376194 (Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH)
  • Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH
  • Prof.-Dr.-Helmert-Str. 2-3
  • 14482 Potsdam
  • http://www.hpi.de
  • Ansprechpartner
  • Hans-Joachim Allgaier
  • +49 (331) 5509-119

Vom Hörsaal direkt auf den Chefsessel: HPI-Studenten gründeten bisher 26 Unternehmen

(lifePR) (Potsdam, ) Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) lehrt und forscht seit 13 Jahren. In dieser Zeit haben HPI-Studenten bereits 26 Unternehmen gegründet, wie jetzt eine zum Jahresende aktualisierte Übersicht des Instituts ergab (http://www.hpi.uni-potsdam.de/personen/alumni_startups.html). Vielleicht ist das für Sie eine interessante Themenidee. Die jungen Entrepreneure wählten übrigens vor allem Potsdam und Berlin als Firmensitz: Zwei Drittel der Start-up sind in Berlin/Brandenburg ansässig. Masterabsolventen stellen den Großteil der Gründer, aber auch wissenschaftliche Mitarbeiter des HPI und Bachelor-Absolventen sind mit ihren Firmengründungen erfolgreich. Fünf Start-ups sind schon weiterverkauft worden und auf Wachstumskurs. Einige Studierende sind auch als Freelancer, also freie Entwickler, selbständig tätig.

Mittlerweile über 700 Bachelor-Absolventen, 300 Master und 63 abgeschlossene Promotionen sowie eine Habilitation zeugen davon, wie gut die HPI-Studenten gerüstet sind, um als Nachwuchsführungskraft in der IT-Branche als Chief Information Officer, Projektleiter der Software-Architekt erfolgreich zu agieren. Aber nicht nur als Führungskraft in Unternehmen etablieren sich die Absolventen der Potsdamer "Eliteschmiede": Immer mehr Absolventen planen Geschäftsideen bereits im Studium und gründen dann ihr eigenes Unternehmen. Motiviert werden die Jungunternehmer durch viele praktische Inhalte, die ihnen während ihres Studiums am HPI vermittelt werden. Neben fachlichen Angeboten sind am HPI auch "weiche Eigenschaften", die Soft Skills, fester Bestandteil der Lehre. Das HPI legt größten Wert auf die Entwicklung der ganzen Persönlichkeit, auf ihre soziale und kommunikative Entwicklung, aber auch genauso auf methodische, interkulturelle und unternehmerische Kompetenzen. Entrepreneurship-Angebote insbesondere im Masterstudium sowie Initiativen wie ein eigener Businessplan-Wettbewerb bereiten die Absolventen auf erfolgreiche Unternehmensgründungen vor. "Als wir in einer Vorlesung einen Businessplan schrieben, war die passende Geschäftsidee schnell gefunden", sagt Tino Truppel, Gründer des Start-up pidoco.

Alle Gründungsideen von HPI-Alumni stammen aus dem Informatik-Sektor. Egal, ob unerkannte Marktnischen entdeckt werden oder ganz systematisch nach einer Gründungsidee gesucht wird: Das Spektrum der Firmengründungen reicht von Software für mobile Anwendungen, Design- und Beratungsunternehmen für die IT-Industrie bis zu Firmen, die leistungsstarke und robuste Webanwendungen entwickeln. Komplexe Systeme haben Start-up im Blick, die Software zur Modellierung von Geschäftsprozessen herstellen oder die Software zur dreidimensionalen Visualisierung von Fehlern in Programmcodes entwickeln. Bei einigen Geschäftsideen fließen Erfahrungen aus dem Hobby- und Freizeitbereich ein wie beispielsweise Software zum besseren Management von Vereinen oder gastronomische Abrechnungssoftware.

Motor und Anreiz zugleich für junge HPI-Existenzgründer ist der alle zwei Jahre ausgeschriebene Businessplan-Wettbewerb. Ihn richtet das privat finanzierte Uni-Institut alle zwei Jahre zusammen mit dem Wagniskapitalfonds Hasso Plattner Ventures (HPV) aus. Zur Gründung eines eigenen Unternehmens erhalten die angehenden Jungunternehmer Startkapital und Sachunterstützung im Wert von insgesamt gut 100.000 Euro. Ob sich der Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs auf dem Markt auch bewährt, wird sich in den nächsten Monaten zeigen: HPI-Masterstudenten Marvin Killing und Christian Reß streben mit ihrer Plattform PlaytestCloud auf den Markt. Hier kann spielend Geld verdient werden kann. Die Internetplattform erleichtert Entwicklern von elektronischen Spielen und anderer Software das Testen. Probiert ein Nutzer der Plattform die präsentierten Spiele, Apps oder Webseiten aus und liefert Anregungen für Verbesserungen, kann er damit Geld verdienen.