Samstag, 25. Februar 2017


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Hasso-Plattner-Institut: Eine eigene HPI-Primzahl als Geburtstagsgeschenk

(lifePR) (Potsdam/Stuttgart, ) Eine zertifizierte Primzahl hat das Hasso-Plattner-Institut zu seinem zehnten Geburtstag geschenkt bekommen. Auf der Potsdamer Jubiläumskonferenz "Informatik-Impulse" überreichte Prof. Dr. Volker Diekert, Leiter der Abteilung für Theoretische Informatik an der Universität Stuttgart, am Dienstag die aus 400 Stellen bestehende Primzahl an HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel.

Das Besondere an dem Geschenk: Die Primzahl enthält codiert den Namen "Hasso-Plattner-Institut". Da die Umwandlung des Institutsnamens in den binären Code mit Nullen und Einsen allein keine Primzahl ergeben würde, entwickelte der theoretische Informatiker aus Stuttgart ein Verfahren, das auf Grundlage des Namens eine 400-stellige Primzahl erzeugt. Primzahlen bilden eine besondere Menge unter den natürlichen Zahlen, weil sie nur durch sich selbst oder durch eins teilbar sind.

Die neue HPI-Primzahl ist "garantiert echt", da sie auf der Grundlage eines Satzes aus der Zahlentheorie berechnet wurde. Große Primzahlen werden in der Informatik unter anderem für Verschlüsselungstechniken benötigt.

Anlässlich des Jubiläums seines Potsdamer Instituts hatte Wissenschaftsmäzen Prof. Hasso Plattner gestern eine "HPI-Initiative 010" im Bereich Informationstechnologie gestartet. Er wolle damit der Spitzen-Forschung und -Lehre in der Informatik zusätzlichen Schub geben, die Innovationskraft in Deutschland verstärken und in der Jugend mehr Begeisterung für eine IT-Ausbildung wecken, sagte Plattner (65). Der SAP-Mitgründer und -Aufsichtsratsvorsitzende sprach vor mehr als 200 geladenen Gästen, die zu einem Festakt und einer Gala auf den HPI-Campus in Potsdam-Babelsberg gekommen waren.

Plattner kündigte an, im Rahmen der HPI-Initiative 010 ein Spitzenforschungslabor am Institut einzurichten. Es soll von 2010 an auf besonders schnell arbeitender Hard- und Software, die derzeit noch in Entwicklung ist, Hochleistungs-Verfahren für das so genannte Service-Oriented Computing erforschen. Auch Wissenschaftlern anderer Universitäten wird das Potsdamer "Future SOC Lab" offen stehen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel lobte zum zehnten Geburtstag des Hasso-Plattner-Instituts das private Engagement des Stifters. Es habe zu Exzellenz in Forschung und Lehre geführt, schrieb Merkel in einem Grußwort.

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