Samstag, 21. April 2018


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Global Food Summit: Lösungen für die zukünftigen Herausforderungen an die globale Lebensmittelwirtschaft

Berlin, (lifePR) - Der Global Food Summit findet am 29. und 30. November 2017 in Berlin statt, in Zusammenarbeit mit der University of California, Berkeley, und der Wageningen Universität, und hat zahlreiche Experten aus Forschung, Wirtschaft und Politik eingeladen, um über Lösungen für künftige Herausforderungen der globalen Lebensmittelwirtschaft zu diskutieren.

„Viele Beispiele belegen, dass deutsche Wissenschaftler Pioniere im Bereich „Life Science“ sind. Im Gegensatz dazu wird der Einsatz neuartiger Technologien in der deutschen Biotech-Industrie oft durch übermäßige regulative Hürden behindert. Damit die deutsche und auch europäische Biotech-Industrie weiterhin Vorreiter bleibt, ist es dringend geboten, dass die Forschungsergebnisse transparent dargestellt werden. Und zwar durch eine verständliche Kommunikation und Engagement in der Gesellschaft“, so Dr. Michael Metzlaff, Vice President Science Relations der Bayer AG, in seinem Vortrag auf dem Global Food Summit in Berlin, am 29. & 30. November 2017.

Dass Deutschland sich in der Forschung nicht verstecken muss, aber im Lebensmittelbereich überreguliert ist, mit dieser Botschaft sind die Teilnehmer des Global Food Summit am Abend des 29. November in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin auf die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Maria Flachsbart, getroffen.

In ihrem Grußwort unterstreicht Dr. Maria Flachsbart die Bedeutung von Innovationen und nachhaltiger Landwirtschaft, um eine wachsende Weltbevölkerung, rund 10 Milliarden bis 2050, langfristig ernähren zu können.

Kostas Stamoulis, Assistenzdirektor der FAO, hat in seiner Rede die zentrale Rolle einer effektiveren und modernen Landwirtschaft hervorgehoben, die notwendig ist, um die Ernährungssicherheit vor allem im Globalen Süden herzustellen.

Zwei mögliche Lösungsansätze dazu haben Samuel Sternberg aus den USA und Mahmoud El-Solh aus dem Libanon vorgestellt: Samuel Sternberg, Biochemiker von der Columbia University, illustriert die Vor- und Nachteile der Gen-Schere CRISPR/Cas-9 als eine sehr einfache und kostengünstige Methode, um auch im Globalen Süden Zugang zu effektiven Forschungs- und Umsetzungsmethoden im Agrarbereich zu bekommen. Mahmoud El-Solh, ehemaliger Direktor des International Center for Agricultural Research in the Dry Areas (ICARDA) in Syrien, zeigt, wie landwirtschaftliche Erträge um bis zu 70 Prozent steigen können, wenn Landwirte auf die Vielfalt der Gen-Datenbank der ICARDA zurückgreifen. Konsens auf dem abschließenden Podium ist, dass die Politik eine Schlüsselrolle einnimmt, bei der nachhaltigen Lösung der Herausforderungen der globalen Lebensmittelwirtschaft.

Thorsten König, Leiter des European Institute of Innovation & Technology (EIT Food) aus Brüssel, hat die Keynote-Rede zu Beginn des zweiten Tages des Global Food Summits am 30. November 2017 gehalten. Er ruft die Lebensmittelindustrie zu mehr Transparenz und die Gesellschaft zu mehr Offenheit für Innovationen auf. Nur ein offener Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ermögliche Start-Ups und neuen Forschungsergebnissen den Anschluss auf dem Markt und somit die Zukunftsfähigkeit der europäischen Lebensmittelwirtschaft.

Dass Deutschland in der Digitalisierung gut aufgestellt ist, betont Professor Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, in seiner Rede. „Wir haben zwar kein Google, sind aber im B2B-Geschäft wunderbar digitalisiert. Das ist unsere Industrie 4.0.“

Am heutigen Nachmittag werden weitere Redner wie Jingang Shi aus China von der Firma EPC, Timo Bongartz von Osram, Fabian Riedel von Crusta Nova sowie Baris Özel und Max Kultscher von Bugfoundation innovative Projekte und Produkte vorstellen.

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