GEW zur geschlossenen Unterbringung von Jugendlichen: Wegsperren ist keine Lösung

(lifePR) ( Hamburg, )
Die GEW kritisiert die Pläne von Sozialsenator Detlev Scheele, eine eigene geschlossene Unterbringung für kriminelle Jugendliche zu errichten.

"Die GEW fordert die Schaffung adäquater pädagogischer Alternativen für die Unterbringung und Begleitung der gefährdeten jungen Menschen, die in den üblichen Wohnformen und Betreuungsarrangements der Jugendhilfe pädagogisch nicht erreicht werden. Wegsperren ist keine Lösung. Hamburger Kinder und Jugendliche müssen angemessen betreut werden. Für die GEW ist eine geschlossene Unterbringung kein adäquates pädagogisches Mittel. Sie gehört unserer Ansicht nach abgeschafft", kommentiert Anja Bensinger-Stolze, Vorsitzende der GEW Hamburg.

Die Notwendigkeit, eine neue Einrichtung zu schaffen, ist nach der Ankündigung Brandenburgs, die umstrittenen Haasenburg-Heime zu schließen, notwendig geworden. Nach zwei gescheiterten geschlossenen Einrichtungen an der Feuerbergstraße und in den brandenburgischen Haasenburg-Heimen unternimmt der Senat einen weiteren Versuch, ein Konzept umzusetzen, das von vielen Jugendhilfeträgern als wirkungslos bezeichnet wird.

"Die GEW Hamburg hat empört die wiederholt durch die Medien und die Anfragen der Fraktionen der Linken und von Bündnis 90/die Grünen in der Hamburgischen Bürgerschaft an den Senat der FHH bekannt gewordenen Zustände in der Einrichtung Haasenburg GmbH, zur Kenntnis genommen und ist erfreut, dass das Land Brandenburg den Entzug der Betriebserlaubnis beschlossen hat", so Bensinger-Stolze abschließend.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.