Sonntag, 24. Juni 2018


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Positives Signal für die Immobilienbranche: Koalitionsausschuss beschließt 1,5 Mrd. Euro für Gebäudesanierung

Berlin, (lifePR) - "Die BSI begrüßt ausdrücklich den Beschluss des Koalitionsausschusses, für die Gebäudesanierung bis 2014 jährlich 1,5 Mrd. Euro bereitzustellen", erklärte Axel Gedaschko, Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) und Präsident des GdW Bundesverbands. Damit scheint das geplante Zurückfahren der Mittel auf nur noch 900 Millionen Euro aufgrund der niedrigeren Einnahmen aus dem Energie- und Klimafonds vom Tisch zu sein. "Das ist ein positives Signal für die Vermieter und Mieter im Land", so der BSI-Vorsitzende. Diese Aussagen müssen jetzt aber auch haushaltspolitisch untersetzt werden. Auch wenn diese Mittel in der Gesamtschau noch nicht ausreichend sind, um die im Energiekonzept der Bundesregierung geforderte Sanierungsrate von zwei Prozent pro Jahr zu erreichen. Dazu wären eigentlich fünf Mrd. Euro jährlich erforderlich.

Gedaschko mahnte an, dass das ständige Hin und Her bei der Finanzierung der Gebäudesanierungsprogramme nun endlich ein Ende haben müsse. "Wir brauchen eine verlässliche Mittelausstattung. Die Finanzierung der KfW-Gebäudesanierungsprogramme muss stabil und auch mittelfristig belastbar sein", so der BSI-Vorsitzende. Die dauernde Verunsicherung der Marktteilnehmer behindere die Umsetzung der Energiewende erheblich. Darüber hinaus appelliert die BSI an den Vermittlungsausschuss, das Gesetz zur steuerlichen Abschreibung der energetischen Sanierung endlich positiv abzuschließen. Diese steuerliche Förderung käme vor allem Eigennutzern und kleineren Vermietern zugute. "Die Energiewende kann nur funktionieren, wenn sowohl die KfW-Förderung als auch die steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten für die energetische Sanierung ausreichend vorhanden sind", so Gedaschko.

GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.

Die Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft vertritt bundesweit und auf europäischer Ebene die Interessen von sieben immobilienwirtschaftlichen Spitzenverbänden. BFW, GdW, IVD, DDIV und BVI bewirtschaften rund 12 Mio. Wohneinheiten und verwalten weitere rund 250.000 Gewerbeeinheiten. Der vdp steht für 63 Prozent der gewerblichen und 26 Prozent der Wohnimmobilien-Finanzierung, der VGF für mehr als drei Viertel des Marktes der Anbieter geschlossener Fonds. Die BSI steht damit für nahezu die Hälfte aller Mietverhältnisse in Deutschland.

Weitere Informationen über die BSI finden Sie im Internet unter www.bsi-web.de.

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