Elektromobilität am Flughafen Frankfurt: Zukunftstechnologie im erfolgreichen Alltagseinsatz

Fahrzeuge mit Elektroantrieb bestens geeignet für Kurzstreckenverkehre am Flughafen / Bereits zehn Prozent des Fuhrparks elektrisch angetrieben

(lifePR) ( Frankfurt, )
Der Anteil an elektrisch betriebenen Fahrzeugen am Flughafen Frankfurt steigt kontinuierlich: Heute wurden elf neue Elektro-Fahrzeuge von der Fraport AG in Empfang genommen. Die Fahrzeuge werden vor allem im Bereich der Flugzeugabfertigung und in PKW-Pools eingesetzt.

"Fahrzeuge mit Elektroantrieb sind insbesondere für den Einsatz am Flughafen mit den dort vorherrschenden Kurzstreckenverkehren prädestiniert", erklärt Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. "Insbesondere für unsere Spezialfahrzeuge zur Flugzeugabfertigung, wie beispielsweise Schleppfahrzeuge, Förderbandwagen oder Palettenhubwagen ist diese Antriebstechnik eine hochinteressante Option, zumal diese Fahrzeuge einen großen Anteil an den CO2-Emissionen der Fraport-Fahrzeugflotte haben. Wir verfolgen weiter konsequent unser Ziel, den Anteil an Elektrospezialfahrzeugen in den kommenden Jahren zu steigern", so Schulte weiter.

Im Rahmen des Programms Modellregionen Elektromobilität des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) werden die Elektrofahrzeuge mit einem Gesamtvolumen von 1,2 Mio. € gefördert. Dabei unterstützt die Bundesregierung umfassende Demonstrationsvorhaben der Elektromobilität in Deutschland. Die Modellregion Rhein-Main wird seit 2009 durch das BMVBS im Rahmen der Modellregionen Elektromobilität gefördert. Koordiniert werden die Projekte in den Modellregionen Elektromobilität durch die NOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.

Neben der energetischen Optimierung der Terminals und weiterer Airportgebäude ist die Reduktion der CO2-Emissionen im Fraport-Fuhrpark ein wichtiger Aspekt der Klimaschutzstrategie der Fraport AG. Da etwa 14 Prozent CO2-Emissionen der Fraport AG aus den Kraftstoffverbräuchen des Fuhrparks stammen, ist der Einsatz von Elektro-Fahrzeugen ein wesentlicher Ansatzpunkt im Klimaschutz. Die Antriebstechnik ist im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor aufgrund des vorherrschenden Kurzstreckenverkehrs am Flughafen besonders geeignet und trägt außerdem zur Begrenzung der Luftschadstoffbelastung bei.

Seit langem setzt sich daher die Fraport AG mit den Einsatzmöglichkeiten alternativer Antriebe insbesondere im Bereich der Bodenabfertigung auseinander und hat bereits seit den 1990er Jahren Elektrifizierungsprogramme bei einzelnen Fahrzeuggattungen durchgeführt. Für ihr zukunftsweisendes Konzept hat Fraport im Jahr 2009 den e-Car-Tec Award der gleichnamigen Messe für Elektromobilität erhalten.

Etwa zehn Prozent der mehr als 3.000 motorisierten Fahrzeuge des Frankfurter Flughafenbetreibers werden mittlerweile schon elektrisch betrieben. Elektro-PKW finden nicht nur bei den Bodenverkehrsdiensten Anwendung. Sie kommen auch im Bereich der Flughafensicherheit und in neugeschaffenen PKW-Pools für administrative Organisationseinheiten zum Einsatz. Dafür werden im Betriebsbereich bis zu 15 Ladestellen für E-Fahrzeuge entstehen.

Die Aktivitäten der Fraport sind eingebettet in das im Juni 2013 gestartete Elektromobilitätsprojekt "E-PORT AN" mit den Partnern Lufthansa Group, Fraport AG, der Modellregion Rhein-Main und dem Land Hessen.
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