Dienstag, 12. Dezember 2017


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Kaufleute der Region solidarisch mit BER-Mietern

Handelsverband startet Vermittlungsoffensive für bis zur Flughafeneröffnung nicht benötigte Mitarbeiter

Berlin, (lifePR) - Der Handelsverband Berlin-Brandenburg (HBB) wird zur Entlastung betroffener Flughafenmieter die Informationsplattform BER-HBB-PERSONAL einrichten.

Wie HBB-Hauptgeschäftsführer Busch-Petersen gestern im Wirtschaftsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses mitteilte, besteht für BER-Mieter die Möglichkeit, mit dem Einverständnis der betroffenen Mitarbeiter deren Profile an den HBB zu melden. Der Verband wird dann diese Informationen direkt an seine interessierten Mitgliedsfirmen weiterleiten. Entsprechend den rechtlichen Voraussetzungen vereinbaren die jeweiligen Unternehmen eine befristete Arbeitnehmerüberlassung oder finden andere Wege, die Beschäftigten vorübergehend in Läden der Region einzusetzen.

Die Verbandsjuristen des HBB begleiten das gesamte Verfahren bis zur Eröffnung des Flughafens.

"Die BER-Mieter befinden sich in einer existenzgefährdenden Situation", so Busch-Petersen: "Wir helfen, eines der Hauptprobleme zu lösen. Mitarbeiter wurden auf Sicherheitsfragen geprüft, eingestellt, geschult und werden zur Eröffnung wieder gebraucht. Auf dem Flughafen können sie nicht arbeiten. Gleichzeitig ist die Nachfrage nach gutem Personal im Handel der Region ungebrochen. So können wir gezielt Mitarbeiter kurzzeitig dahin vermitteln, wo sie gebraucht werden."

Der HBB habe zurzeit eine "Standleitung" zur Flughafengesellschaft und der IHK Cottbus zur laufenden Abstimmung.

"Die Mieter sind mit erheblichen Liquiditätsproblemen konfrontiert, müssen Kredite für Ladenbau und Waren bedienen, getätigte Einbauten sichern, mit Lieferanten bestehende Warenkontrakte neu verhandeln. Da wollen wir zumindest im Komplex der Personalfragen eine wirksame Entlastung anbieten", so Busch-Petersen.

Flughafengeschäftsführer Prof. Dr. Rainer Schwarz bezeichnete die neue Informationsplattform als "wichtigen Baustein, um die Folgen der BER-Verschiebung für unsere Mieter abzumildern. Härtefälle durch die Verschiebung wollen wir vermeiden." Die Mitarbeiter der Flughafengesellschaft führen derzeit intensive Gespräche, um alle Mietverträge aufrecht zu erhalten und durch die verzögerte Eröffnung keinen Mieter zu verlieren. Insbesondere soll die starke regionale Komponente mit vielen kleinen und mittelständischen Betrieben aus der Region gesichert werden. In den Monaten bis zur Inbetriebnahme des BER stellt die Flughafengesellschaft sicher, dass bereits ausgebaute Mieterflächen vor Diebstahl und der Verschmutzung durch Baustaub gesichert werden.

Das Modell kann auf den Bereich der Gastronomie ausgedehnt werden. Hierzu laufen Gespräche mit den zuständigen Verbänden.

Der HBB ist der freiwillige Zusammenschluss von Kaufleuten und Einzelhandelsunternehmen der Region. Die Mitglieder dieser Interessenvertretung repräsentieren ca. 85% des Marktvolumens der Branche in Berlin und Brandenburg.

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