Labor Vision Freundschaft!

(lifePR) ( Berlin, )
Ein experimentelles Workshop-Projekt mit Flüchtlingskindern

des Alice-Museum für Kinder im FEZ-Berlin in drei bundesdeutschen Städten: Köln 24./25.11. + 26./27.11. Berlin 3./4.12. + 14./15.12. Neu Ulm 7./8.12. + 9./10.12.

Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Drei Bundesländer, sechs Schulklassen, fünf Künstler und ein Thema: Freundschaft. Mit seinem neuen Projekt „Labor Vision Freundschaft“ engagiert sich das Alice – Museum für Kinder im FEZ-Berlin für die Integration von Flüchtlingskindern in Berlin, Köln (Nordrhein-Westfalen) und Neu-Ulm (Bayern).

„Labor Vision Freundschaft“ ist eine experimentelle Workshop-Reihe mit Flüchtlingskindern. Die Kinder sind zwischen 6 und 12 Jahren mit und ohne Fluchthintergrund. Beteiligt sind Willkommens- und Regelklassen. In den Workshops werden alle zu aktiven Mitspielern, erleben durch Mitmachen und kreative Ausgestaltung mit verschiedenen Techniken und Materialien Freundschaft live und können dabei Sprache und Kommunikation spielerisch ausprobieren. Kulturelle Bildung kann so zum Schlüssel für Integration von Flüchtlingen in Deutschland werden.

Ausgangspunkt in den sechs je zweitägigen Workshops ist die Geschichte von zwei Freunden, die am gleichen Tag Geburtstag haben und zusammen feiern. Um das Thema Feiern drehen sich dann auch die einzelnen Workshops: Eine Stop-Motion Künstlerin dreht mit den Kindern einen Animationsfilm zum Thema „Gemeinsam essen“, mit einem Musiker erforschen die Kinder gemeinsam die Klänge der Freundschaft, angeleitet von einem Schauspieler lösen sie eine improvisierte Konfliktsituation. Eine bildende Künstlerin entdeckt mit den Kindern, wer eigentlich ein Freund ist und wie und womit man ihm eine Freude macht.

Mit der Methodik des „Hands-on – Minds on“, so Claudia Lorenz, die Leiterin des Alice – Museum für Kinder im FEZ-Berlin, „soll ein lebendiger Erfahrungsaustausch zwischen Schülern aus Willkommensklassen und Regelklassen angeregt werden. Kinder, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind, soll Mut gegeben werden, sich zu orientieren und mit den hier Lebenden gemeinsam Zukunft zu gestalten.“

Das Team bilden in Berlin lebende Künstler mit Erfahrung in Flüchtlingsprojekten und eigenem Flucht- bzw. Migrationshintergrund: João E. Albertini, Schauspieler aus Brasilien, Patrick Muller, Sound Designer und Komponist aus Luxemburg, Maayan Anavim, bildende Künstlerin aus Israel, sowie der Flötist Gregor Schulenburg und die Kulturwissenschaftlerin Anna Ochsenreither, die gleichzeitig Projektkoordinatorin ist.

Das Projekt wird als Pilotprojekt im Rahmen der Integration von Flüchtlingen von Monika Grütters, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, unterstützt. In Berlin sind die Birger-Forell-Grundschule in Wilmersdorf und die 34. Grundschule in der Scharnweberstraße in Friedrichshain beteiligt.

Eine Produktion des Alice – Museum für Kinder im FEZ-Berlin in Kooperation mit der Kulturprojekte Berlin GmbH und dem Edwin-Scharff-Museum, Neu-Ulm.
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