lifePR
Pressemitteilung BoxID: 682339 (EVG Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft)
  • EVG Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft
  • Chausseestraße 84
  • 10115 Berlin
  • http://www.evg-online.org/
  • Ansprechpartner
  • Uwe Reitz
  • +49 (69) 7536-333

Vom EVG-Gewerkschaftstag geht ein starkes Signal zum Branchentarifvertrag SPNV+ aus

(lifePR) (Berlin, ) Die EVG hat auf ihrem Gewerkschaftstag in Berlin mit einer spektakulären Aktion die Bedeutung des Branchentarifvertrag SPNV+ für die Beschäftigten unterstrichen. In 16 Feuertonnen, auf denen unter anderem „Arbeitskampf“ geschrieben stand, wurde ein Feuer entzündet. Dieses Feuer wurde anschließend symbolisch mit je einem Staffelstab an die Sprecherinnen und Sprecher der 16 Landesverbände übergeben, die die vom Gewerkschaftstag ausgehende Botschaft in die Regionen tragen werden.

 

„Wir haben in den Verhandlungen schon viel erreicht, jetzt sind wir aber an einem Punkt angekommen, wo am Verhandlungstisch alle Argumente ausgetauscht sind“, so EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba. „Nun muss sich zeigen, wer der Stärkere ist“, erklärte sie vor rund 300 begeisterten Delegierten.

 

Auch Thomas Pfeifer, Sprecher der Fachgruppe NE-Bahnen, machte deutlich, dass es wichtig sei zu zeigen, dass wir jetzt alle an einem Strang ziehen. „Wir wollen einen Branchentarifvertrag für den Schienenpersonennahverkehr und den werden wir gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen von DB Regio durchsetzen“, stellte er fest.

 

Der Vorsitzende der EVG, Alexander Kirchner ergänzte, dass unter dem Applaus der Delegierten: „Wenn wir mit dem Branchentarifvertrag die Bedingungen für den Personalübergang festschreiben, dann schaffen wir das auch bei den Busbetrieben“. Die EVG willl erreichen, dass in der Branche Mindeststandards bei den Lohn- und Sozialleistungen festgeschrieben werden, so dass Beschäftigte bei einem Betreiberwechsel keine Nachteile in Kauf nehmen müssen.

 

Auch Bundesgeschäftsführer Torsten Westphal unterstrich auf dem EVG-Gewerkschaftstag, dass die Verhandlungen ein Thema von uns allen seien. „Wir werden präsent sein und deutlich machen, dass wir es ernst meinen“, machte er deutlich.