Montag, 25. September 2017


Nach Stopp des Personalabbaus fordert EVG fundierte Personalplanung bei DB Cargo

Berlin, (lifePR) - Der stellvertretende Vorsitzende der EVG, Klaus-Dieter Hommel, hat den vom DB-Cargo-Vorstand angekündigten Stopp des Personalabbaus begrüßt. Dieser hatte in der vergangenen Woche erklärt, nun doch keinen weiteren Personalabbau im operativen Bereich vornehmen zu wollen. "Dieser Schritt war längst überfällig", machte der EVG-Vize deutlich. Nachdem die Verantwortlichen, auf Druck der EVG und der EVG-Betriebsräte und der EVG, in dieser Frage eine 180 Grad-Kehrtwende hingelegt haben, muss dringend umgesteuert werden", so Hommel. "Nötig ist jetzt eine fundierte, vor allem aber verlässliche Personalplanung, die Perspektiven bietet und nicht alle paar Tage umgeschmissen wird", forderte der EVG-Vize.

"Wichtig ist, dass unsere Kolleginnen und Kollegen entlastet werden und endlich ihre Überstunden abbauen können. In den vergangenen Monaten sind mehr als 100.000 zusätzliche Überstunden aufgelaufen", stellte Klaus-Dieter Hommel fest. Insbesondere bei Rangierern, Lokführern, in der Instandhaltung und im Wagenuntersuchungsdienst müssten umgehend Neueinstellungen erfolgen.

"Mehr Personal wird auch durch die hohe Akzeptanz des EVG Wahlmodells benötigt, das sechs Tage mehr Urlaub als Option bietet. Das ist in den Planungen noch gar nicht berücksichtigt." kritisiert der stellvertretende Vorsitzende der EVG Klaus-Dieter Hommel. "Mehr als die Hälfte der Beschäftigten hätte sich ab 2018 für sechs Tage mehr Urlaub entschieden und auf eine Erhöhung des Entgelts verzichtet. "Das macht deutlich, wie hoch die Belastungen sind", so der EVG-Vize.

Der Vorstand muss jetzt handeln, machte Hommel deutlich. "Die Beschäftigten der DB Cargo AG arbeiten seit Monaten an der Leistungsgrenze und haben das Vertrauen in die Entscheidungen der Unternehmensführung verloren", stellte der stellvertretende EVG-Vorsitzende fest. "Und deshalb erwarten unsere Betriebsräte vom Vorstand, dass er auf die Beschäftigten zugeht und deren Leistungen endlich anerkennt".

Vor diesem Hintergrund forderte Hommel ein klares Signal: "Nötig ist ein sofortiger Stopp der Sozialauswahl. Wenn der Vorstand glaubwürdig sein will, muss er hier ein Zeichen setzen", so Klaus-Dieter Hommel. "Das ist für uns ein wesentliches Kriterium; der Vorstand von DB Cargo ist gut beraten, diese Chance nicht zu verspielen", machte der EVG-Vize deutlich.
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