Durch Coronaschließungen: Insolvenzwelle bedroht Fitness-Anlagen

(lifePR) ( Hamburg, )
Tausenden Fitness-Anlagen droht in den nächsten Monaten die Insolvenz – weil es keine Planungssicherheit gibt, mit welchen Hygienemaßnahmen wir wieder eröffnen können.

Dabei wollen Fitness-Anlagen Auflagen erfüllen, die das Kraft- und Herzkreislauf-Training in unseren Betrieben genauso sicher machen wie z.B. das Einkaufen im Baumarkt- und Gartencenter. Hier reichen offensichtlich ein Schild am Eingang und einige Klebestreifen auf dem Boden. Das ist leider für unsere Betriebe und die Studiomitglieder nicht nachvollziehbar und wird als Ungerechtigkeit empfunden.

Fitness-Anlagen sind kapitalintensive Betriebe, die permanent Millionen EURO investiert haben, um den Kunden das gesundheitlich bestmögliche Training anzubieten.

Wir haben hohe Miet- und Raumkosten, denn unsere Flächen lassen es zu, dass sich die Mitglieder sehr gut verteilen können.

Wir können Umkleiden, Duschen und Saunen sperren, kontaktlose Zugangskontrollen und Hygienemaßnahmen durchführen, Einlasskontrollen zur Begrenzung von Anzahl und Dauer des Aufenthaltes gewährleisten. Mindestabstände zwischen den fixen Stationen für Kraft- und Cardiotraining sind dabei selbstverständlich.

12 Mio. Menschen vermissen ihr Training für die mentale Stärkung und die Stärkung ihres Immunsystems. Es erleichtert das Alltagsleben und fördert die Gesundheit.

Die 10.000 Fitness-Anlagen sind sehr oft familiengeführte Gewerbebetriebe, die keinerlei Zuschüsse oder ähnliches bekommen, sondern genau wie die Betriebe der DEHOGA vollständig im Risiko stehen. Daran ändert auch ein Kurzarbeitergeld nichts, wir brauchen genau dieselbe Unterstützung wie die Hotel- und Gaststättenbetriebe – eine Senkung der Mehrwertsteuer auf 7 % wäre eine wichtige Entlastung.

Wir fordern die Politiker auf: Bitte beschäftigen Sie sich mit Auflagen für eine Wieder-Eröffnung – wir brauchen diese Perspektive!
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