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Ehrengaben und Förderpreise der Deutschen Schillerstiftung

Ehrengabe der Kester-Haeusler-Stiftung 2022 an Jan Kuhlbrodt

(lifePR) (Marbach, )
Die Ehrengabe der Kester-Haeusler-Stiftung geht 2022 an den freien Schriftsteller Jan Kuhlbrodt. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert.

Jan Kuhlbrodt wurde 1966 in Karl-Marx-Stadt geboren und kann auf eine zwei Jahrzehnte umspannende Schriftstellerkarriere verweisen. Er studierte politische Ökonomie, Philosophie und Soziologie in Leipzig und Frankfurt. Später lehrte er im Rahmen eines Projekts für straffällig gewordene Jugendliche und hatte eine Gastprofessur am Deutschen Literaturinstitut inne. Er lebt heute als Autor, Herausgeber und Übersetzer in Leipzig. Sein Werk umfasst Gedichtbände, zuletzt Die Rückkehr der Tiere (2020), und Prosa wie die Novelle Das Stockholm Syndrom (2018) und den Roman Das Modell (Edition Nautilus, 2016) sowie Essaybände und Theaterstücke. »Was dabei besonders auffällt«, schreibt die Jury in ihrer Begründung, »ist der Anspruch, mit jedem Band inhaltlich wie auch formal Neuland zu betreten«.

Die Kester-Haeusler-Stiftung fördert Wissenschaft, Forschung und Kultur, so auch unter dem Dach der Deutschen Schillerstiftung von 1859.

Ehrengabe der Dr. Manfred Jahrmarkt-Stiftung 2022 an Eva Schmidt

Die Ehrengabe der Dr. Manfred Jahrmarkt-Stiftung 2022 erhält Eva Schmidt. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert. 1952 geboren lebt Eva Schmidt heute in Bregenz, wo sie Erzählungen und Romane verfasst und zudem aus dem Italienischen übersetzt. Frühen Erfolgen mit Werken wie Ein Vergleich mit dem Leben. Erzählungen (1985) und Zwischen der Zeit (1997) folgte eine Pause von fast zwanzig Jahren. 2016 gelangte dann ihr zweiter Roman Ein langes Jahr auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises, und seitdem legt sie ein großes Spätwerk vor. Zuletzt erschien ihr Erzählband Die Welt gegenüber (Jung und Jung, 2021). Die Jury der Ehrengabe urteilt: »Mit einigem Schaudern kann man mit dieser Autorin die Abgründe besichtigen, die unter den glattpolierten Oberflächen unserer Gesellschaft klaffen.« Die von dem Unternehmer und Verleger Manfred Jahrmarkt errichtete Stiftung fördert unter dem Dach der Deutschen Schillerstiftung von 1859 deutschsprachige Autorinnen und Autoren aufgrund ihrer künstlerischen Leistungen.

Förderpreis der Anke Bennholdt-Thomsen-Stiftung 2022 an Ambra Durante

Den Förderpreis der Anke Bennholdt-Thomsen-Stiftung erhält 2022 Ambra Durante für ihre Graphic Novel Black Box Blues (Wallstein, 2020). Der Förderpreis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird für das literarische Debüt einer Schriftstellerin vergeben.

Ambra Durante wurde 2000 in Genua geboren und lebt seit 2007 in Berlin, wo sie jetzt Filmwissenschaften an der Freien Universität Berlin studiert. Ausgestellt wurden ihre Zeichnungen 2021 erstmalig in der Berliner Galerie Friese. Black Box Blues »handelt davon, wie eine junge Frau mit den Höhen, aber vor allem den tiefsten Tiefen des Lebens umgeht. Den Tiefen, von denen zu schreiben deshalb schwerfällt, weil die Depression das Sprechen und Schreiben fragwürdig erscheinen lässt und immer nur um ein Haar das Verstummen verfehlt«.

Die Anke Bennholdt-Thomsen-Stiftung fördert seit 2008 deutschsprachige Schriftstellerinnen unter dem Dach der Deutschen Schillerstiftung. Sie vergibt einen Lyrikund einen Förderpreis.

Die Deutsche Schillerstiftung fördert seit über 150 Jahren Autorinnen und Autoren aufgrund ihrer literarischen Leistung. Sie verwaltet in diesem Rahmen auch unselbstständigen Stiftungen, die der Förderung deutschsprachiger Autorinnen und Autoren dienen, die durch ihre künstlerische Leistung hervorgetreten sind. Die Ehrengaben werden nach diesen unselbstständigen Stiftungen benannt. Zu den von der Stiftung geförderten Dichtern gehörten Autoren wie Eduard Mörike, Wilhelm Raabe, Ricarda Huch und Else Lasker-Schüler, in jüngerer Zeit Autoren wie Elke Erb, Helga M. Novak, Hans Wollschläger und Dagmara Kraus. Das Archiv der Deutschen Schillerstiftung befindet sich im Goethe- und Schiller-Archiv, Weimar.

Kontakt
Deutsche Schillerstiftung von 1859
Vorstandsvorsitzender: Prof. Dr. Marcel Lepper
Direktor, Goethe- und Schiller-Archiv, Weimar
Email: marcel.lepper@klassik-stiftung.de
Dr. Madeleine Brook
Forschungsreferat, Deutsches Literaturarchiv Marbach
Email: madeleine.brook@dla-marbach.de
WWW: https://www.schillerstiftung.de/

Jury
Helge Pfannenschmidt (Vorsitz), Dr. Daniela Danz, Hubert Spiegel, Dr. Stefanie Stegmann, Antje Weber
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