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Dena-Umfrage: Bundesbürger ändern wegen steigender Energiekosten ihr Heizverhalten – und wollen mehr staatliche Hilfe für Bürger mit geringen und mittleren Einkommen

(lifePR) (Berlin, )
In praktisch allen privaten Haushalten ist der weitgehende Stopp russischer Gasliefe-rungen und die Lage der Energieversorgung Topthema, so die von forsa durchgeführte repräsentative Umfrage. Fast alle Befragten vermuten einen zum Teil deutlichen Anstieg der Heizkosten, aber erst die Hälfte hat bereits eine Erhöhung erhalten oder ist über die anstehenden Kostensteigerungen informiert worden. 32 Prozent haben noch keine eige-nen Sparmaßnahmen vorgenommen, aber die überwiegende Mehrheit der Befragten rea-giert bereits mit geändertem Heizverhalten. Mit Blick auf die anstehenden finanziellen Entlastungen der Bundesregierung will eine sehr große Mehrheit eine Fokussierung auf die Bürgerinnen und Bürgern mit geringen oder mittleren Einkommen.

Die Bundesbürger haben klare Vorstellungen davon, wen die wegen der hohen Energiepreise aufgelegten oder geplanten Maßnahmen- und Entlastungspakete vor allem erreichen sollten: Eine deutliche Mehrheit von 83 % sprach sich für die finanzielle Entlastung von Bürgern mit geringem und mittleren Einkommen durch die Bundesregierung aus, ergab die vom Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der dena erstellte Umfrage. Dagegen denken lediglich 15 % der Befragten, dass alle Bürgerinnen und Bürger unabhängig von ihrem Einkommen entlastet werden sollten. Diese Position vertraten häufiger Bezieher höherer Nettoeinkommen.

Wegen der steigenden Energiepreise und der Energieknappheit planen zwei Drittel der Haushalte, konkret zu reagieren und beispielsweise ihr Heiz- und Lüftungsverhalten, die Heiztechnik oder die Wärmedämmung zu ändern. So wollen 4 von 10 Befragten das Thermostat runterregeln und stärker auf Heizzeiten achten, weniger Räume zu heizen planen 32 %. Änderungen an der bestehenden Heizanlage plant knapp jeder fünfte Haushalt (19 %), am häufigsten genannt dabei die Absenkung der Vorlauftemperatur. 14 % der Befragten haben vor, das Heizsystem zu erweitern oder auszutauschen, so durch die Anschaffung elektrischer Heizkörper (4 %), die Investition in erneuerbare Technologien wie Solarthermie (4 %) oder den Einbau eines zusätzlichen Ofens oder Kamins (3 %). Dämmmaßnahmen an der Gebäudehülle planen 8 % der Befragten.

Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung: „Die Umfrage zeigt, dass die Krise in nahezu allen Haushalten angekommen ist und für entsprechende Verunsicherung, aber auch viele Aktivitäten sorgt. Der Informationsstand über die besten Handlungsoptionen ist allerdings noch deutlich ausbaufähig. Hier sehe ich durch eine Intensivierung der Kommunikation mit einer stärkeren und vor allem fokussierten Ausrichtung auf die richtigen Zielgruppen noch eine Menge Einsparpotential für den anstehenden Winter. Die Menschen im Land haben überdies ein gutes Gefühl für die Notwendigkeit, die knappen finanziellen Ressourcen gut auf die besonders betroffenen Einkommensgruppen zu konzentrieren. Ein wichtiger Hinweis für die Gaskommission und die politischen Akteure, die deren Vorschläge dann möglichst rasch in konkretes und schnell wirkendes Handeln umsetzen müssen.“

Etwa die Hälfte der Energie-(Mit-)Entscheider fühlt sich derzeit gut darüber informiert, wie im Haushalt Heizenergie eingespart werden kann. Bevorzugte Informationsquellen der Befragten zum Thema Energie sind unter anderem der Bekannten-  und Kollegenkreis, Energieversorger und Stadtwerke sowie Verbraucherorganisationen. Allerdings: In Haushalten mit Erdgasheizung konnte nur eine Minderheit der Energie-(Mit-)Entscheider/innen angeben, wie viele Kilowattstunden Erdgas ihre Heizung verbraucht. Genau konnten dies nur 18 % angeben, 30 % zumindest ungefähr. Etwa die Hälfte der Befragten konnte nicht angeben, wie viele Kilowattstunden Erdgas sie im Jahr für Heizung verbrauchen. Dies betraf überdurchschnittlich oft Mieter, Alleinlebende und Befragte mit einem Haushaltsnettoeinkommen von unter 2.000 Euro.  

Für die Umfrage wurden im Zeitraum vom 2. bis 19. September 2022 insgesamt 1.019 Interviews durchgeführt.
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