"Moderne Wirbelsäulentherapie im Spannungsfeld von Qualität, Ethik und Kommerz"

(lifePR) ( Jena, )
Unter dem Motto: „Moderne Wirbelsäulentherapie im Spannungsfeld von Qualität, Ethik und Kommerz“ findet der 13. Deutsche Wirbelsäulenkongress der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft e. V. vom 6. – 8. Dezember 2018 in Wiesbaden statt. „Eine Situation, mit der wir alle beruflich ständig konfrontiert sind und oft nach Lösungswegen suchen“, betont Tagungsleiter und Präsident der DWG Prof. Dr. med. Marcus Richter, Wirbelsäulenzentrum St. Josef-Hospital Wiesbaden. „Im Rahmen von Diskussionsrunden, Übersichtsvorträgen und Pro-/Contra Sitzungen versuchen wir, uns diesem Thema kritisch und konstruktiv zu stellen.“

Aktuelle Schwerpunktthemen bei der Jahrestagung der bedeutendsten nationalen Fachgesellschaft für Wirbelsäulenchirurgie sind unter anderem Computerassistenz in der Wirbelsäulenchirurgie, innovative Therapieverfahren, die sogenannte „Zervikale Stenose“ – Einengung des Wirbelkanals –  sowie Revisionschirurgie, die aufgrund der steigenden Zahl von operierten Patienten zunehmend an Bedeutung gewinnt und notwendig wird, wenn zuvor eingesetzte Implantate nicht mehr funktionieren oder sich lockern bzw. Degenerationen in den angrenzenden Segmenten auftreten.

Neben Unfallchirurgen, Orthopäden, Neurochirurgen und andern an der Wirbelsäule interessierten Ärztinnen und Ärzten kommen auch viele nicht-ärztliche Besucher zur Physiotherapietagung und zum Pflegesymposium des Kongresses. Mit deutlich über 2.500 Besuchern erlangt die Jahrestagung zunehmend auch internationale Bedeutung, zahlreiche Teilnehmer vor allem aus Österreich, Italien und der Schweiz werden erwartet. Neben dem wissenschaftlichen Programm haben sie die Möglichkeit, sich einen Überblick über Innovationen, bewährte Produkte und das Spektrum der Therapiemöglichkeiten in der begleitenden Industrieausstellung zu verschaffen.

Die Qualitätssicherung wird von Prof. Richter besonders hervorgehoben: „Mittlerweile hat sich in Deutschland das Weiterbildungscurriculum für die Wirbelsäulenchirurgie durchgesetzt – mehr als 1.230 persönliche Basis-, Master- oder Excellence-Zertifikate wurden bereits vergeben. Auch die Zertifizierung von Wirbelsäulenzentren ist seit 2017 als zweiter Baustein der Qualitätssicherung etabliert und es konnten bisher schon 25 Zentren zertifiziert werden, viele werden auch in 2018 folgen. Dies wird ebenfalls zu einer Verbesserung der Qualität in der Therapie von Wirbelsäulenerkrankungen führen. Kliniken müssen dabei anhand eines differenzierten Kataloges viele Anforderungen erfüllen und Qualitätsmerkmale nachweisen, um sich zum ‚Wirbelsäulenzentrum der DWG‘ zertifizieren zu lassen. Die Qualitätskontrolle durch Dokumentation aller operativen Eingriffe im Wirbelsäulenregister der DWG wird zu einem sehr großen Datenpool führen, der zukünftig Aussagen über die Häufigkeiten und Entwicklungen in der deutschen Wirbelsäulenchirurgie ermöglichen wird. Wir sind sicher, dass damit wertvolle Erkenntnisse für Ärzte und Patienten, aber auch für die Industrie, Gesundheitspolitik und Kostenträger gewonnen werden können.“ 

Alle weiteren Informationen und das gesamte wissenschaftliche Programm finden Sie unter www.dwg-kongress.de.  Journalisten sind herzlich eingeladen, die DGW-Tagung zu besuchen.  Akkreditierungen sind über die DWG-Homepage oder den Pressekontakt möglich.
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