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Ver.di lehnt erneut Angebot der Arbeitgeber ab und macht eine ver.di-Vorteilsregelung zur Bedingung eines Tarifabschlusses

(lifePR) (Berlin, )
Am 29.06.2022 trafen sich die Vertreter der Verhandlungsparteien ver.di und BDGW zur dritten Tarifvertragsrunde der Bundeslohntarifvertragsverhandlung 2022. Die in den ersten beiden Runden vorgelegten Angebote der Arbeitgeberseite wurden im Laufe des Tages nochmals deutlich erhöht. „Das letzte Angebot am Abend sah mit einer Laufzeit von 22 Monaten und zwei Erhöhungsschritten (Juli 2022 und Juli 2023) effektive Stundengrundlohnerhöhungen von insgesamt 13,7 Prozent in der Tarifregion Ost, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und Saarland, sowie 10,75 Prozent in den restlichen Bundesländern vor“, so Verhandlungsführer Hans-Jörg Hisam.

Die 13,7 Prozent ergeben sich aus den beiden Erhöhungsschritten von zunächst 8,8 Prozent und dann nochmals 4,5 Prozent, die 10,75 Prozent aus zunächst 7 Prozent und dann 3,5 Prozent Erhöhung.

Außerdem boten die Arbeitgeber die Ermöglichung der Nutzung eines Jobrades für alle Beschäftigten an.

„Obwohl die Arbeitgeber mit diesem Angebot sowohl auf die Forderungen nach einer deutlichen Erhöhung für alle Beschäftigten und einer zusätzlichen Angleichung zwischen den Bundesländern eingegangen sind, lehnte die Gewerkschaftsseite auch dieses neue Angebot ohne Gegenvorschlag zu einer Annäherung ab“, erläutert Hisam.

Begründung für die Ablehnung des neuen Angebotes war der Beschluss der ver.di-Tarifkommission, grundsätzlich nicht mehr ohne Zusage zu einer ver.di-Vorteilsregelung weiter verhandeln zu wollen.

„Begründung für die Ablehnung des neuen Angebotes ist der Beschluss der ver.di-Tarifkommission, generell nicht mehr ohne Zustimmung zu einer ver.di-Vorteilsregelung weiter verhandeln zu wollen. Die Arbeitgeber haben mehrfach darauf hingewiesen, dass dies gegen die Gleichbehandlung aller Beschäftigten verstößt und die Gefahr einer Störung des Betriebsfriedens besteht“, macht Hisam deutlich.

Die Verhandlungen werden am Mittwoch, den 06.07.22 fortgesetzt.

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Der BDGW gehören zurzeit 28 ordentliche Mitgliedsunternehmen, mit insgesamt 80 Niederlassungen, und 22 außerordentliche Mitgliedsunternehmen an. Insgesamt verfügt die Branche über rund 2.400 gepanzerte Spezialgeldtransportfahrzeuge und beschäftigt ca. 10.000 Mitarbeiter. Davon sind 2/3 im Geld- und Werttransport und 1/3 in der Geldbearbeitung tätig. Der Umsatz der Branche lag im Jahr 2021 bei rund 650 Mio. Euro.

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