Freitag, 22. Juni 2018


  • Pressemitteilung BoxID 548972

Endlich gemeinsam an einer zukunftsorientierten Lösung arbeiten!

Saarbrücken, (lifePR) - Der Bundesverband der pharmazeutisch technischen AssistentInnen (BVpta) begrüßt die Initiative der Landesgesundheitsminister, therapeutische und Assistenzberufe im Gesundheitswesen durch die Übertragung von mehr Verantwortung zu stärken. "Die Aufforderung an den Bundesgesundheitsminister, dies durch Änderungen der bundesrechtlichen Berufsgesetze in die Wege zu leiten, kommt genau zum richtigen Zeitpunkt", erklärte die BVpta-Vorsitzende Sabine Pfeiffer. "Schon jetzt sind PTA für die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung unverzichtbar. Ihre Bedeutung wird durch die Einführung des Medikationsmanagements und die dadurch zunehmende Belastung der Apothekerinnen und Apotheker noch weiter ansteigen."

Es werde Zeit, dass die PTA-Ausbildung diesen Tatsachen endlich Rechnung trage, betonte Pfeiffer auch mit Verweis auf einen Beschluss des Deutschen Apothekertages 2014, der unter anderem die Verlängerung der Ausbildung auf drei Jahre zum Ziel hatte. Dies wird vom BVpta in vollem Umfang mit getragen. Hierzu gehört dann konsequenterweise auch, dass die Ausbildung vom Staat und nicht mehr in großen Teilen durch Zahlungen der SchülerInnen finanziert werde. Denn deren Zahl ist ebenso rückläufig wie die der jungen PTA, die nach dem Berufsabschluss eine Tätigkeit in der öffentlichen Apotheke aufnehmen.

Insofern sei auch die geplante Umfrage der ABDA zu begrüßen, die die Meinung von SchülerInnen und jungen PTA nach deren Vorstellungen für ihre Zukunft einholen möchte. "Hierzu bieten wir der ABDA ausdrücklich unsere Unterstützung an", so Pfeiffer. Dies gelte für die Erarbeitung des Fragenkatalogs ebenso wie für die Verteilung der Fragebögen oder die Werbung zur Teilnahme an der Befragung. "Es muss jetzt darum gehen, unseren Beruf und die Arbeit in den öffentlichen Apotheken attraktiver zu machen", erklärte Pfeiffer. "Dies ist das gemeinsame Ziel der Apotheker und der PTA. Die Zusammenarbeit der Verbände ist da nur die logische Konsequenz!"

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