Samstag, 25. November 2017


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Deutschsprachige Busverbände betonen Gemeinsamkeiten

Berlin, (lifePR) - Die Spitzenvertreter der Omnibusverbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg betonen bei ihrem Jahrestreffen Einigkeit. Gemeinsam wollen sie die Brancheninteressen auf europäischer Ebene etwa in Hinblick auf die aktuellen Initiativen der EU-Kommission vertreten. Lenk- und Ruhezeitenregelungen müssen besser auf die Anforderungen der Branche ausgerichtet werden.    

Am 20. Juli sind die Spitzenvertreter der Busverbände aus Deutschland, Osterreich, der Schweiz und Luxemburg zu ihrem jährlichen Arbeitstreffen zusammengekommen. Austragungsort war dabei diesmal die Ostseestadt Warnemünde, in der unter anderem die aktuellen Initiativen der EU-Kommission auf der Tagesordnung standen. Diesbezüglich betonten die Verbandsvertreter einstimmig, dass die Interessen und Eigenheiten der Busbranche in den derzeitigen Vorschlägen zu den Sozialvorschriften nicht ausreichend zu finden seien. Gemeinsam wollen die vier Länder auf Verbesserungen hinarbeiten.  

„Die aktuellen Vorschläge der EU-Kommission zu den Lenk- und Ruhezeiten lassen erkennen, dass die Besonderheiten der Branche entweder nicht erkannt oder ignoriert wurden.“, darin waren sich die Präsidenten der Busverbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg ausnahmslos einig. „Hier wollen wir im Schulterschluss ansetzen und auf gute Lösungen für Fahrgäste, Fahrer und Unternehmen hinwirken.“, sagten sie am Rande der Veranstaltung in Warnemünde und bestärkten so ausdrücklich ihr länderübergreifendes Zusammenwirken. Zu den Inhalten des Treffens führten sie weiter aus: „Im Hinblick auf die aktuellen Ziele und Herausforderungen der Omnibusbranche herrscht große Einigkeit bei den anwesenden Verbandsvertretern, dass wir gemeinsam mehr erreichen können und wollen. Dies gilt beispielsweise für den Abbau von bürokratischen Hindernissen.“

Neben den aktuellen politischen Initiativen waren die Diskussionen der Sitzung auch geprägt von Fragen zum digitalen Wandel im Busverkehr. Die Branchenvertreter vor Ort nutzten das Arbeitstreffen für den Know-how-Austausch und die stärkere Vernetzung über Landesgrenzen hinweg. Besprochen wurde eine gemeinsame Strategie für die Zukunft unter den Vorzeichen von modernen Mobilitätsplattformen, autonomen Fahrkonzepten und alternativen Antriebstechnologien. Zudem ging es auch um die Verzahnung von nationalen Initiativen der Einzelverbände mit den Aktivitäten innerhalb des internationalen Dachverbandes IRU.

Zum Hintergrund: Beim sogenannten DACHL-Treffen kommen einmal im Jahr die Präsidenten und Geschäftsführer der Busverbände aus Deutschland (bdo), Österreich (WKO, Fachverband Bus), der Schweiz (ASTAG/Car Tourisme Suisse) und Luxemburg (FLEAA) zu einem Meeting zusammen. In diesem Jahr übernahm der bdo die Austragung und die Organisation. In Warnemünde an der Ostsee wurden die aktuellen Themen der Branche diskutiert und gemeinsame Lösungsansätze herausgearbeitet.

bdo Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V.

Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) ist der Spitzenverband der deutschen Busbranche und vertritt die Interessen der privaten und mittelständischen Unternehmen aus dem Bereich Personennahverkehr, Bustouristik und Fernlinienverkehr gegenüber Politik und Öffentlichkeit.

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