Mittwoch, 22. November 2017


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Zahlen des veröffentlichten Pflegereports der Barmer GEK

Sozialministerin Haderthauer: "Gute Pflege gibt's nicht zum Nulltarif"

München, (lifePR) - "Pflege ist das Megathema der Zukunft. Dies zeigen die veröffentlichten Zahlen des Pflegereports in eindrucksvoller Weise", so Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer heute in München anlässlich des veröffentlichten Pflegereports der Krankenkasse Barmer GEK, nach dem fast jede zweite Frau und jeder dritte Mann damit rechnen muss, dement zu werden, und sich die Zahl der Demenzkranken bis 2060 mehr als verdoppeln wird. "Die Auswirkung des demographischen Wandels auf die Pflegeversicherung werden gewaltig sein. Dem müssen wir uns alle stellen und zwar nicht nur, indem wir immer laut aufschreien, wenn es Pflegeskandale gibt, aber ansonsten die Frage, was wir für Pflegequalität tun können, wenig interessiert. Pflege ist eine hochprofessionelle und empathische Tätigkeit und viel mehr als nur ,waschen und windeln' nach dem Motto ,satt und sauber'. Solange das nicht endlich in allen Köpfen angekommen ist, werden die Rahmenbedingungen sich nicht verbessern. Wir brauchen ein neues Bewusstsein, eine neue Sensibilisierung für den Wert der Arbeit am und mit Menschen", betont die Ministerin. "Der Wert der Pflege muss sich auch in einer leistungsgerechten Bezahlung ausdrücken. Es kann doch nicht sein dass wir dem, der ein Auto wartet, einen höheren Stundenlohn zahlen, als dem, der einen Menschen pflegt", so Haderthauer.

"Ich setze auf den Dialog mit den Initiatoren und Verantwortlichen der lokalen Pflegestammtische vor Ort. Dieser gibt mir die entscheidende Rückkopplung, welche Probleme den Bürgerinnen und Bürgern im Bereich der Pflege vor Ort wirklich unter den Nägeln brennen. Deshalb war es mir so wichtig, die Initiatoren aller bayerischen Pflegestammtische erstmals gesammelt zu einem Gedankenaustausch ins Sozialministerium einzuladen. Das Gespräch war ein voller Erfolg und hat nicht nur mir interessante Ansatzpunkte für mein politisches Handeln gegeben, sondern auch eine wertvolle Vernetzung der Stammtische und damit aller Betroffener in ganz Bayern gebracht", so Haderthauer abschließend mit Blick auf den am 26. November im Sozialministerium erfolgten Gedankenaustausch mit den bayerischen Pflegestammtischen.

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