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Pressemitteilung BoxID: 160999 (BauInfoConsult GmbH)
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Sanierung: Energieausweis führt im Wohnungsbau zu fast doppelt so vielen Aufträgen wie im Nichtwohnungsbau

(lifePR) (Düsseldorf, ) Der Energieausweis für alle Wohngebäude im Bestand muss seit Anfang 2009 auf Verlangen einem Kauf- oder Mietinteressentenvorgezeigt werden können, Mitte 2009 ist die Ausweispflicht auch auf Nichtwohngebäude ausgeweitet worden. Durch diese Maßnahme sollen vor allem energetische Sanierungen angestoßen werden. Doch solange keiner nach dem Ausweis fragt, kann sich der Hausbesitzer das Geld sparen - Kritiker der Regelung haben deshalb schon im Voraus an ihrem Erfolg gezweifelt. Wie viel hat die Ausweispflicht bisher zur Steigerung der Modernisierungsnachfrage beigetragen? BauInfoConsult hat sich in einer Umfrage bei Architekten erkundigt, ob sie schon eine Nachfragesteigerung infolge der Ausweispflicht wahrnehmen. Im Wohnungsbau, so zeigt das Ergebnis, hat der Energieausweis schon deutlich mehr Sanierungen angestoßen.

In telefonischen Interviews wurden insgesamt 180 Architekten um eine Einschätzung gebeten. Die Architekten, die im Wohnungsbau tätig sind, sollten eine Einschätzung abgeben, ob ihre Aufträge im Bereich der energetischen Modernisierung und Sanierung erkennbar gestiegen sind, seit es die Ausweispflicht für Wohngebäude gibt. 42 Prozent der Architekten hat diese Beobachtung durchaus gemacht.

Dieselbe Frage wurde auch in Bezug auf den Bau von Nichtwohngebäuden an die Architekten gestellt, die auch im Nichtwohnbereich Umsatz erzielen. Auffällig dabei: Nur ein Viertel der Architekten glaubt durch merklich mehr Sanierungsaufträge von der Regelung profitiert zu haben. Für diese deutlich schlechtere Einschätzung als im Wohnungsbau gibt es mehrere Gründe: Zum einen war 2009 im Nichtwohnungsbau infolge der Wirtschaftskrise ohnehin schon viel weniger Investitionsbereitschaft da als in den Jahren zuvor.

Zum anderen galt die Regelung zum Zeitpunkt der Befragung (Ende Januar 2010) erst ein gutes halbes Jahr - für diesen kurzen Zeitraum ist das Ergebnis, dass jeder vierte Planer positive Folgen in seinen Auftragsbüchern vermerken kann, kein schlechtes Zwischenzeugnis für den Nichtwohngebäudepass.

Hintergrund

Die Ergebnisse stammen aus der Befragung zur Jahresanalyse 2010/2011, der umfassenden Branchenstudie von BauInfoConsult für das Marketing im Bau- und Installationssektor. Insgesamt wurden für die Jahresanalyse über 2.000 Interviews unter Architekten, Bauunternehmern, SHK-Installateuren, Trockenbauunternehmen, privaten Bauherren und Herstellern der Bau- und Installationsbranche geführt. Unter anderem werden die folgenden Themen in der Untersuchung näher beleuchtet:

- Konjunktur und Prognosen
- Marketing und Budget bei Herstellern im Bau- und Installationsbereich
- Marketingmix (Produkt, Preis, Distribution, Kommunikation, Personal)
- Schwerpunkt: Decision-Making-Unit bei Baumaterial
- aktuelle Trends und Entwicklungen in der Bauwirtschaft
- Bauprozess, Baukosten und Fehlerkosten am Bau
- Bauweisen und Baustoffe
- Nachhaltiges Bauen
- Intelligentes Wohnen
- Sanierung und Modernisierung, Energieeffizienz und erneuerbare Energien
- u.a.

Darüber hinaus erhalten Sie die zentralen Daten und Fakten zu Themen wie Ökonomie, Arbeitsmarkt, Struktur und Lage in der Bau- und Installationsbranche übersichtlich aufbereitet. Die komplette Studie ist ab Anfang Juni 2010 zum Preis von €595 Euro (zzgl. MwSt.) bei BauInfoConsult erhältlich.

Weitere Information finden Sie im Anhang!

BauInfoConsult GmbH

BauInfoConsult ist ein auf die Bau-, Installations- und Immobilienbranche spezialisiertes Unternehmen. Wir führen Marktforschungsprojekte durch und stellen Informationen auf der Basis von ausgewählten und sorgfältig geprüften Sekundärquellen bereit. Die Produkte von BauInfoConsult liefern Informationen, die als Grundlage für marktrelevante Entscheidungen herangezogen werden können. Um immer einen Überblick über aktuelle Marktentwicklungen zu haben, können Sie sich auf www.bauinfoconsult.de für unseren kostenlosen Newsletter, das BauInfoConsult Update, einschreiben.