Freitag, 24. November 2017


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Heimlicher Begleiter

Osteoporotische Wirbelkörperbrüche minimalinvasiv behandeln

Berlin, (lifePR) - Unser Skelett besteht aus vielen zusammenhängenden Strukturen und stabilisiert den gesamten Körper. Durch verschiedene Einflüsse verändert sich mit der Zeit jedoch die Beschaffenheit der Knochen. "Im Alter leiden viele Menschen beispielsweise unter der Knochenschwundkrankheit Osteoporose", erklärt Dr. Munther Sabarini, Neurochirurg und Gründer der Avicenna Klinik Berlin. "In ihrer stärksten Ausprägung führt diese Erkrankung oftmals zu Wirbelkörperbrüchen." Für Betroffene stehen heutzutage jedoch konservative sowie minimalinvasive Maßnahmen bereit, die ein schmerzfreies Leben mit der Krankheit ermöglichen.

Natürliche Regulationsmechanismen stärken

Knochen bestehen aus einem formgebenden Gewebe, den Mineralstoffen Kalzium sowie Phosphat und sind durch ständig stattfindende auf- und abbauende Zellprozesse gekennzeichnet. Bis zum 40. Lebensjahr überwiegen dabei die aufbauenden Vorgänge, danach verliert der Körper altersbedingt an Knochenmasse. "Vitamin D und das Schilddrüsenhormon Calcitonin lagern dann nicht mehr genug Kalzium im Knochen für dessen Aufbau ab", sagt Dr. Sabarini. "Dieser Mineralmangel führt zu Knochenschwund, dessen krankhafte Weiterentwicklung zwar nicht geheilt, mithilfe von Medikamenten und der entsprechenden Ernährung jedoch verhindert werden kann." Vor allem Frauen nach den Wechseljahren leiden unter dieser Stoffwechselerkrankung der Knochen. Grund: Der natürliche Östrogenspiegel sinkt, wodurch sich im weiblichen Körper Knochenzellen schneller abbauen. Männern erkranken seltener und in höherem Alter, da ein Hormonmangel erst ab dem 70. Lebensjahr einsetzt.

Körperliche Veränderungen beheben

Wenn Wirbel ihre Kraft verlieren und eine poröse sowie löchrige Struktur aufweisen, halten sie größeren Belastungen oftmals nicht mehr stand und brechen. Betroffene leiden unter Schmerzen, verlieren mit der Zeit an Körpergröße und neigen zu einem nach vorn gerichteten Gangbild. Neben umfassenden konservativen Verfahren mithilfe von Physiotherapie gibt es die Möglichkeit, Wirbelbrüche auf schonende Art minimalinvasiv wieder aufzurichten. "Bei der sogenannten Kyphoplastie füllen wir mithilfe eines Ballons Zement in den entstandenen Hohlraum hinein", sagt der Experte. "Nach der Entnahme des Ballons stabilisiert sich die betroffene Stelle." Patienten erhalten nach dem Eingriff neue Lebensfreude und im besten Fall gleicht sich die krankheitsbedingte Höhenminderung der Wirbelsäule komplett aus.

Weitere Informationen unter www.avicenna-klinik.de. oder

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