Pilgern auf dem Rad

Entlang der Via Jacobi durch die Schweiz

(lifePR) ( Stuttgart, )
Jakobspilger auf ihrem Weg von Süddeutschland nach Santiago de Compostela haben einen der schönsten Pilgerwege quer durch die Schweiz für ihre Nachkommen bereitet die Via Jacobi. Von Konstanz führt der Pilgerweg vorbei an den großen Schweizer Seen bis nach Genf, wo die Pilger auf einem der vielen französischen Pilgerwege weiter Richtung Süden zogen. Die Via Jacobi besticht jedoch nicht nur durch traditionelle Pilgerstätten und historische Städte wie Thun, Lausanne und Genf. Die Natur ist auf diesem Jakobsweg das eigentliche Highlight: Schroffe, mit Schnee bedeckte Alpengipfel, glasklare, blau und grün schimmernde Bergseen und scheinbar unberührte Almwiesen kombiniert mit den atemberaubendsten Ausblicken in die Alpentäler machen die Via Jacobi zum Erlebnis. Mit dem Fahrrad wird dieses Erlebnis gleichzeitig zur sportlichen Herausforderung. Insgesamt ca. 6.000 Höhenmeter müssen bis zum Ziel in Genf bezwungen werden.

Die Radreise beginnt in Konstanz. Vorbei am Konstanzer Münster - einer ehemaligen Bischofskirche - sowie der imposanten Statue "Imperia", die uns vom Hafen her zum Abschied grüßt, geht es Richtung Schweizer Grenze. Der nächste Stopp lässt nicht lange auf sich warten. In Fischingen darf eine Besichtigung des Benediktinerklosters keinesfalls fehlen. Hier fanden Pilger auf ihrem Weg von Konstanz nach Einsiedeln stets ein sicheres Quartier. Für uns ist das Tagesziel jedoch noch nicht erreicht. Nach der Besichtigung des Benediktinerklosters steht mit dem Hulftegg die erste Passüberquerung der Radreise an. Dem ersten nennenswerten Anstieg folgt eine lange Abfahrt, die direkt nach Rüti im Kanton Zürich führt das Ziel der ersten Tagesetappe. Hier bleibt genügend Zeit, die ersten Eindrücke des Tages zu verarbeiten.

Vorbei an Rapperswil der Riviera am oberen Zürichsee führt uns die zweite Etappe nach Einsiedeln im Kanton Schwyz. Die Benediktinerabtei der Stadt ist eine der bedeutendsten Stationen auf dem Schweizer Jakobsweg und selbst Ziel zahlreicher Pilgerreisen. Dieses Highlight darf man sich selbstverständlich nicht entgehen lassen. Nach einer ausgiebigen Besichtigung geht es weiter Richtung Pfäffikon, wo die ersten steilen Anstiege auf uns warten. Über Chatzenstrick, Altmatt und Steinen erreichen wir nach gut 55 Kilometern das Ziel der zweiten Etappe: Brunnen. Malerisch gelegen am Vierwaldstätter See entschädigt dieser Etappenort für alle vorherigen Anstrengungen des Tages.

Am nächsten Morgen geht es zunächst gemütlich mit einem Fährschiff über den Vier-waldstätter See - eine Wohltat für die Beine. In Treib schwingen wir uns dann wieder in den Sattel und treten in die Pedale. Nach acht Kehren und rund 350 Höhenmeter ist der erste Tagesanstieg zum Selisberg im Nu geschafft. Wer es noch leichter will, steigt einfach in die Standseilbahn, die ebenfalls zum Selisberg führt. Nun wird es geschichtsträchtig: Es geht vorbei an der Rütli-Wiese, wo der Legende nach das "ewige Bündnis" der drei Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden geschlossen wurde der sogenannte Rütlischwur. Weiter geht es am Südufer des Vierwaldstätter Sees entlang über Ennetmoos und Kerns an den Sarner See. Ein letzter Anstieg hinauf nach Lungern, wundervoll gelegen am gleichnamigen See, und die Tagesetappe in den Kanton Obwalden ist geschafft.

Tag 4 steht auf dem Programm: Nach einem kurzen, streckenweise steilen Anstieg auf naturbelassenen Streckenabschnitten hinauf zum Brünigpass erreichen wir den von Bergen eingerahmten Brienzer See. Dieser Alpenrandsee verzaubert mit seiner türkisfarbenen Wasserfärbung. Ein Highlight der Region sind die Gießbachwasserfälle, die sich über 14 Stufen in den Brienzersee hinabstürzen. Danach erreichen wir Interlaken zwischen Thuner- und Brienzer See gelegen. Traumhafte Ausblicke auf die Kaiserberge der Schweiz - Eiger, Mönch und Jungfrau - lassen die Mühen der zurückgelegten Strecke schnell vergessen. Nach etwa 65 Kilometern erreichen wir das Ziel der vierten Etappe, Thun, die reizvolle Stadt am Ausfluss der Aare aus dem Thuner See.

Die fünfte Etappe führt uns durch die Zentralschweiz von Thun nach Fribourg im Üechtland. Malerische Landschaften und verträumte Ortschaften säumen dabei die Strecke. Fribourg bildet die Kulturgrenze zwischen deutscher und französischer Schweiz. Vom Turm der Kathedrale St. Niklaus liegt einem die am besten erhaltene und größte zusammenhängende Altstadt der Schweiz auf einem schmalen Felssporn über dem Tal der Saane zu Füßen. Diesen Ausblick wird man nicht vergessen.

Über sanfte Hügel führt uns die sechste Tagesetappe zunächst nach Romont, der Hochburg der Glasmalerei in der Schweiz. Das malerische Stadtbild mit zahlreichen Bürger- und Patrizierhäusern lädt geradezu zum Bummeln und Verweilen ein. Nach Moudon erwartet uns dann der letzte nennenswerte Anstieg der Radreise. Mit der Überquerung des Le Chalet a Gobet ist der letzte Pass der Radreise überwunden. Nach einem Besuch der Kathedrale Notre-Dame erreichen wir nach rund 70 Kilometern im Sattel die Stadt Lausanne am Genfer See.

In Halbhöhenlage entlang des Nordufers des Genfer Sees führt uns die siebte Etappe über Nyon nach Genf. Herrliche Ausblicke auf die Ausläufer der französischen Alpen und auf das tiefblaue Wasser des Lac Leman garantieren höchsten Radreisegenuss. Bei einem gemeinsamen Abendessen lassen wir die Reise ausklingen und erfreuen uns an den Erlebnissen und Eindrücken der letzten Tage.

Informationen zu dieser ADFC-Radreise auf einen Blick

-,Reisedatum: 03.-10.08.2013
- 7 Übernachtungen in Mittelklassehotels
- Rückreise aus Genf mit dem Bus
- ADFC-Reiseleitung: Klaus Hägele & Karl Huber
- Eintritte, Besichtigungen & Führungen inklusive

Ausführliche Informationen zu dieser ADFC-Radreise gibt es im Internet unter www.adfc-bw.de/via-jacobi/ oder beim ADFC Baden-Württemberg e.V., Reinsburgstraße 97, 70197 Stuttgart, Tel. 0711/628 999, Fax 0711/615 7737, E-Mail: reise@adfc-bw.de.
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