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Pressemitteilung BoxID: 454529 (Albertinen-Diakoniewerk e.V.)
  • Albertinen-Diakoniewerk e.V.
  • Süntelstraße 11a
  • 22457 Hamburg
  • https://www.albertinen.de
  • Ansprechpartner
  • Fabian Peterson
  • +49 (40) 5588-2408

Neue Bundesregierung muss Weichen stellen für einen Ausbau integrierter Versorgungsmodelle

9. Hamburger Symposium für integrierte Gesundheitslösungen

(lifePR) (Hamburg, ) Für eine deutliche Stärkung integrierter Modelle in der Gesundheitsversorgung hat sich der Vorstandsvorsitzende des Albertinen-Diakoniewerkes, Prof. Dr. Fokko ter Haseborg auf dem heutigen 9. Hamburger Symposium für integrierte Gesundheitslösungen ausgesprochen: "Die neue Bundesregierung muss jetzt die Weichen stellen für innovative Gesundheitslösungen, die eine optimale Patientenversorgung im Rahmen einer abgestimmten Behandlungskette ermöglichen." Dieses sei nicht allein wegen des daraus resultierenden Plus für die Versorgungsqualität dringend geboten, sondern ebenfalls auch wirtschaftlich vernünftig.

Als vordringlichste Aufgaben sieht ter Haseborg u.a. die Entbürokratisierung und Verschlankung des aufsichtsrechtlichen Prüfverfahrens für Verträge der Integrierten Versorgung (IV), aber auch die Schaffung einer neuen Finanzierungsgrundlage sowie mehr Vertragsfreiheiten der Kassen für IV-Verträge. Ebenso plädiert er für deren Fokussierung auf große Volkskrankheiten sowie die Entwicklung und Aufnahme von Kriterien zur Patientenorientierung in die Verträge. "Gute Ideen und Konzepte für eine maßgeschneiderte Zusammenarbeit zwischen Kliniken, niedergelassenen Ärzten, Krankenversicherungen, Reha- oder Pflegeieinrichtungen und der Industrie zum Wohle der Patienten gibt es genug, jetzt müssen endlich die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass diese auch umgesetzt werden", so ter Haseborg wörtlich.

Beim 9. Hamburger Symposium für integrierte Gesundheitsdienstleistungen kommen heute namhafte Referenten und hochrangige Vertreter der Hamburger Gesundheitswirtschaft zusammen. Neben der aktuellen politischen Diskussion werden auch Vertragskooperationen zwischen Gesundheitsindustrie, Leistungserbringern und Krankenkassen thematisiert. Ebenfalls diskutiert wird die Positionierung von Ärztenetzen als besondere Anbieter im Bereich des kollektiven und selektiven Versorgungsgeschehens. Das Symposium wird schließen mit der Abstimmung über eine aktualisierte Fassung des "Hamburger Eckpunktepapiers zum Gesundheitswettbewerb", in dem konkrete Forderungen an die Gesundheitspolitik formuliert sind. Veranstalter ist das Albertinen-Diakoniewerk, die Veranstaltungsorganisation liegt bei der Deutschen Gesundheitssystemberatung (GSB). weitere Infos: www.iv-hh.de

Albertinen-Diakoniewerk e.V.

Das Albertinen-Diakoniewerk e.V. wurde 1907 von der Oberin Albertine Assor gegründet und ist heute der größte diakonische Krankenhausträger in Hamburg.

Es betreibt in der Albertinen-Gruppe das Albertinen-Krankenhaus und das Albertinen-Haus - Zentrum für Geriatrie und Gerontologie in Hamburg-Schnelsen, das Zentrum für Psychische Gesundheit (ZPG) in Hamburg-Eimsbüttel, das Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus, die Residenz am Wiesenkamp, das Feierabendhaus sowie das Diakonie-Hospiz Volksdorf in Hamburg-Volksdorf.

In den Kliniken der Albertinen-Gruppe werden jährlich über 90.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Bald 1000 stationäre Krankenhausbetten und 64 teilstationäre Plätze sowie 24 Plätze in der ambulanten geriatrischen Rehabilitation werden vorgehalten. Darüber hinaus stehen 40 Plätze für die gezielte Betreuung demenzkranker Menschen (Max Herz-Haus), 16 Hospizplätze, 183 Plätze in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie 349 Wohneinheiten in Seniorenwohnanlagen zur Verfügung.

Zur Albertinen-Gruppe gehören auch die Albertinen-Schule als zentrale Ausbildungsstätte für die Generalisierte Pflegeausbildung und den dualen Studiengang Pflege (in Kooperation mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaft Hamburg) mit 144 Plätzen, zwei ambulante Pflegedienste, eine Akademie für Fort- und Weiterbildung, zwei Kindertagesstätten mit insgesamt 214 Plätzen sowie weitere Einrichtungen für Patienten und Mitarbeiter. Gewerbliche Betriebe innerhalb der Albertinen-Gruppe sind unter anderem die Albertinen-Services GmbH und die Albertinen-Zentrale Dienste GmbH.

Die Albertinen-Stiftung fördert die Arbeit des Albertinen-Diakoniewerks und unterstützt humanitäre und soziale Projekte.



Die rund 3.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Albertinen-Gruppe erwirtschaften einen Gesamtumsatz von rund 200 Millionen Euro.