Montag, 20. August 2018


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Dioxin in Futtermitteln - Mitgliedsunternehmen des AMV prüfen ihre Lieferanten

Bentwisch - Rostock, (lifePR) - Derzeit werden von den Mitgliedsunternehmen des AMV alle Lieferanten überprüft. Diese Prüfung läuft überall auf Hochtouren.

Erste Meldungen liegen von den Unternehmen Rügen Fisch AG, Agrarproduktion Lübtheen e.G., berschneider GmbH aus Valluhn, Neue Pommersche Fleisch- und Wurstwaren GmbH aus Pasewalk und Mecklenburger Backstuben GmbH vor, die besagen, dass das Problem des aktuellen Dioxinfalls derzeit nicht für diese Unternehmen zutrifft. Nach bisherigen Erkenntnissen informiert auch die Greifen-Fleisch GmbH darüber, dass in den von dem Unternehmen produzierten Fleisch- und Wurstwaren kein Rohstoff von Tieren zum Einsatz kam, die mit dioxinbelasteten Futtermitteln gefüttert wurden. Das Unternehmen BIGFOOD Produktions GmbH aus Zarrentin verarbeitet kein Geflügel und keine Eier direkt. Es verarbeitet einzig Salzeigelb, was von einer Firma bezogen wird, die selbst und deren Vorlieferanten nicht vom Dioxinskandal und von den Sperrungen betroffen sind.

Der Erzeugerzusammenschluss Fürstenhof e.G., Produzent von Bio-Eiern, ist vom Dioxinskandal nicht betroffen. Er verfügt über sein eigenes Mischfutterwerk, das ausschließlich die Mitgliedsbetriebe mit Bio-Futter beliefert. Öl wird aus Raps und Sonnenblumenkernen selbst gepresst.

Alle Mitgliedsunternehmen überprüfen derzeit ihre Lieferanten. Da oftmals eine Vielzahl von Lieferanten überprüft werden muss und die Vertriebswege aus den Vorstufen zusätzlich geprüft werden, ist der Prozess nicht abgeschlossen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegt dem AMV keine Information darüber vor, dass ein Mitgliedsunternehmen derzeit betroffen ist. Deutlich zeigt sich hier die Notwendigkeit einer funktionierenden Krisenprävention und eines Krisenmanagements in jedem Unternehmen. Der AMV wird dazu in diesem Jahr eine größere Veranstaltung organisieren.

Nach heutigem Wissensstand lässt sich die Dioxinaufnahme über die Nahrung nicht vermeiden. Praktisch alle Lebensmittel, besonders tierischer Herkunft, enthalten stets geringen Mengen an Dioxinen, die in Picogramm (1pg = 0,000 000 000 001 g) angegeben werden und wofür die WHO 1997 einen TDI-Wert (tolerable daily intake) festgelegt hat. Der TDI-Wert ist als die geschätzte Menge definiert, die zeitlebens täglich aufgenommen werden kann, ohne negative gesundheitliche Auswirkungen hervorzurufen.

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