Donnerstag, 19. Oktober 2017


  • Pressemitteilung BoxID 153836

Motorrad-Fahrer haben keine Knautschzone

Mit dem ADAC sicher in die Biker-Saison

Laatzen, (lifePR) - Mit Frühlingsbeginn werden die Tage länger und mit den Temperaturen steigt auch die Lust, das Motorrad aus der Garage zu holen und in die Saison zu starten. Viele der rund 3,9 Millionen Motorradfahrer in Deutschland (davon über 370.000 in Niedersachsen) sind in Kürze wieder auf den Straßen unterwegs. Damit steigt aber auch die Unfallgefahr. Der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt hat einige Tipps für die erste Tour parat. Nicht nur die Maschine, auch Körper und Geist brauchen eine "Warmlaufphase". Die richtige Sicherheitskleidung, kurze Ausfahrten zum Eingewöhnen, ein Sicherheitstraining und ein Check der Maschine erleichtern den Start.

Das Einmaleins des Eingewöhnens

Zum Eingewöhnen nur leichte und kurze Ausfahrten unternehmen. Erst im Flachland (z. B. auf leeren Parkplätzen) "einrollen" und "einbremsen", um das sichere Handling der Maschine wieder zu beherrschen. Bei jeder Witterung Sicherheitsbekleidung tragen. Fahrtwind und Schatten können mächtig abkühlen. Klamme Hände und Füße sind die schlechtesten Voraussetzungen für sicheres Fahren. Verkratzte Helmvisiere sollte man bereits vor der ersten Tour austauschen. Unbedingt daran denken, dass sich die Autofahrer noch nicht auf die Zweiradfahrer eingestellt haben. Ein zusätzlicher Blick in den Rückspiegel und vorausschauende Fahrweise empfiehlt sich. Denn der Motorradfahrer mit seiner schmalen Silhouette ist der schwächere Verkehrsteilnehmer. Er hat keine Knautschzone!

Sicherheit kann man trainieren

Der Winter war lang, Frostschäden gibt es reichlich. Genau wie die Splittreste machen sie die Straßen gerade im Frühjahr gefährlich. Beim Bremsen und in Kurven unbedingt jedes Risiko vermeiden. Wer seine Grenzen gefahrlos testen möchte, kann dies bei einem Sicherheitstraining unter Anleitung erfahrener Trainer tun, beispielsweise im ADAC-Fahrsicherheitszentrum Hannover-Messe, Hermann-Fulle-Str. 10, 30880 Laatzen (Kosten: ab 135 € für ADAC-Mitglieder, 145 € für Nichtmitglieder). Infos unter der Hotline 05102 9306-0 oder www.fsz-hannover.de.

So wird die Maschine gecheckt

Bei den Reifen Alter, Profiltiefe und Luftdruck kontrollieren. Auf Beschädigungen der Reifenoberfläche achten. Kettenzustand prüfen, wenn nötig, Kette spannen und schmieren. Bei Kardanantrieb Ölstand prüfen und gegebenenfalls ergänzen oder wechseln lassen. Batterie laden, aber Achtung: Manche Ladegeräte sind zu stark für Motorräder. Nur geeignete Ladegeräte verwenden. Beleuchtung inklusive Reservelampen checken. Motor-Öl prüfen. Auch alle anderen Betriebsflüssigkeiten wie Bremsflüssigkeit und Kühlwasser überprüfen.

Übrigens: Die Motorrad-Werkstätten haben demnächst Hochkonjunktur, also rechtzeitig Termine besorgen.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Innovatives Testgelände für den Straßenbau

, Mobile & Verkehr, Bundesanstalt für Straßenwesen

Dr. Hendrik Schulte, Staatssekretär im Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, eröffnete am 18. Oktober 2017 das neue Demonstrations-,...

Datenschutz im Auto: Das Handy ist die größte Schwachstelle

, Mobile & Verkehr, Motor Presse Stuttgart

Ausgerechnet das Smartphone ist die größte Schwachstelle im Auto in Sachen Datenschutz. Über das mit der Autoelektronik vernetzte Handy können...

Euro 5- zu Euro 6-Dieseln aufrüsten, ist bei Herstellern sehr teuer ­- oder fast unmöglich

, Mobile & Verkehr, Motor Presse Stuttgart

Euro-5-Diesel, die vor wenigen Jahren gegen Aufpreis auch mit Euro-6-Zulassung erhältlich waren, lassen sich nachträglich nur schwer oder gar...

Disclaimer