Rock'n' Rollator - Gehwagen auf der Überholspur

Internationaler Frauentag

(lifePR) ( Stuttgart, )
Ohne Frauen kein Fortschritt. Ob textilfreie Babywindel, automatischer Geschirrspüler oder der jüngst rekultivierte Kaffee-Filter: Erfindungen, die von Frauen gemacht wurden, sind aus dem modernen Leben einfach nicht wegzudenken. Und dass das heute vielfach unentbehrliche Auto seinen Siegeszug in die Welt überhaupt antreten konnte, ist bekanntlich auch einer Frau zu verdanken. Berta Benz testete 1888 die Fahrtüchtigkeit des ersten motorisierten Wagens und sorgte mit Hilfe einer Stricknadel nebenbei gleich für erfolgreiche Pannenhilfe. Der ACE Auto Club Europa erinnerte anlässlich des Internationalen Frauentages (8. März) jetzt auch daran, dass die Amerikanerin Mary Anderson nur 15 Jahre nach Bertas Testfahrt das Patent erwarb für die erste Scheibenwischanlage der Welt. Ohne weiblichen Erfindungsgeist müsste Mobilität heute anders definiert werden, lautet die Einschätzung des ACE.

Frauen als mobile Avantgarde

Während Männer dazu neigen, Wegstrecken jeder Art selbst bei Stau mit dem Auto zurückzulegen, suchen Frauen bei der Wahl des Verkehrsmittels eher die effizienteste Möglichkeit. Frauen sind folglich ungleich häufiger als Männer mit Bus und Bahn im Nahverkehr unterwegs, kurze Wege legen sie häufiger mit dem Fahrrad und erst recht zu Fuß zurück. Das vom Bundesverkehrsministerium herausgegebene Kompendium "Verkehr in Zahlen" belegt diesen Trend deutlich.

Bald 6 Millionen elegante Gehwagen statt Krücken aus Holz

Mobilität nimmt auch unter dem Gesichtspunkt einer älter werdenden Gesellschaft einen immer größeren Stellenwert ein. Als Meilenstein wertet der ACE in diesem Zusammenhang die erst 1978 gemachte Erfindung der Schwedin Aina Wifalk. Mehr als zwei Millionen der von ihr erdachten Rollatoren rollen inzwischen über deutsche Gehwege. Jedes Jahr kommen einige Hunderttausend dazu. Prognosen gehen davon aus, dass bereits in sieben Jahren sechs Millionen solcher Rollatoren im Einsatz sind. "Rollatoren gehören wahrhaftig zu den richtig innovativen Mobilmachern", lobt der ACE. "Der elegante Gehwagen ersetzt die Krücke aus Holz".

Rollatoren erleichtern das Leben, machen den Weg zum Einkaufen sicherer und ermöglichen zahllosen, insbesondere älteren und gehbehinderten Menschen die weitere Teilhabe am sozialen Leben. Der ACE mahnt jedoch an, dass es mit dem Gehwagen allein nicht getan ist. Hohe Bordsteinkanten erweisen sich mitunter als unüberwindbare Hindernisse, die Dauer der Grünphase von Fußgängerampeln reicht kaum zum sicheren Queren von Straßen aus.

Moderne Verkehrswelt dank weiblichen Ideenreichtums

Auch längst noch nicht alle Busse erlauben einen problemlosen Zustieg mit dem Rollator. Der ACE plädiert deshalb für ein Umdenken bei der kommunalen Verkehrsplanung, um älteren Passanten und Menschen mit körperlichem Handicap die Fortbewegung in Städten und Gemeinden zu erleichtern.

Ambitionierte Erfinderinnen fordert der Club zugleich auf, dem Beispiel von Mary Anderson und Aina Wifalk beherzt zu folgen. "Wer an neuen Perspektiven für eine moderne Verkehrswelt interessiert ist, der setzt auf den unverstellten Ideenreichtum kluger Frauen", lautet das Credo des ACE.

Speziell geschulte Moderatoren des Clubs bieten inzwischen Trainings zum richtigen Gebrauch von Rollatoren an. Dabei geht es unter anderem um die richtige Einstellung sowie Handhabung der Gehhilfen. Auch die Auswahl ist entscheidend: "Moderne Rollatoren aus Aluminium sind oft kippsicherer und trotzdem wesentlich leichter als die Krankenkassenmodelle aus Stahl. Sie kosten oft nur wenig mehr, lassen sich aber wesentlich komfortabler handhaben", so der ACE.

Der ACE Auto Club Europa ist Mitglied im Verbund Europäischer Automobilclubs (EAC), www.eac-web.eu
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