Autogipfel: Ergebnisse sind kleiner Schritt in die richtige Richtung

Regierung und Automobilindustrie müssen den Bekenntnissen Taten folgen lassen

(lifePR) ( Berlin, )
Die Ergebnisse des gestrigen Autogipfels sind ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Allerdings bleibt es dabei: Regierung und Automobilindustrie müssen auch liefern. Aus „wir wollen“ und „es sollen“ müssen Verbesserungen werden, die in die Tat umgesetzt werden.

Die Gesamtheit der gestrigen Ergebnisse bleibt deutlich hinter den Forderungen des ACE, Deutschlands zweitgrößtem Autoclub, zurück. Um den Ausbau von Elektromobilität effektiv voranzutreiben fordert der ACE zusätzlich zu den gestern besprochenen Maßnahmen, dass:

- der Anteil der Elektrofahrzeuge in den öffentlichen Flotten erhöht und im Bereich der privaten Flotten die Kaufprämie für Elektro-Taxen und leichte Elektronutzfahrzeuge verdoppelt wird;
- die Verbraucher besser aufgeklärt und hierbei die gesamten Kosten während der Lebensdauer eines Elektro-Fahrzeugs stärker in den Blickpunkt gerückt werden;
- die Kfz-Besteuerung saubere Antriebe fördert;
- die Abrechnungssysteme für Ladesäulen bundesweit vereinheitlicht, kundenfreundlicher und transparenter gestaltet werden;
- die Stellplätze an Ladesäulen für Elektroautos bundesweit einheitlich gekennzeichnet werden und rechtlich bindend sind, damit Falschparker sanktioniert werden können.

Langfristig fordert der ACE eine verbindliche Verabredung zwischen Unternehmen und Politik, zum langfristigen Ausstieg aus der Zulassungspraxis von Fahrzeugen mit fossiler Verbrennungstechnologie. Damit Elektromobilität tatsächlich zum Klimaschutz beiträgt, muss der Strom für die Produktion und den Antrieb langfristig ausschließlich aus erneuerbaren Quellen stammen und zu wettbewerbsfähigen Preisen zur Verfügung stehen.
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