Donnerstag, 21. September 2017


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Rasantes Remis: Union der Kaiserslautern trennen sich 2:2

Berlin, (lifePR) - Der 1. FC Union Berlin hat sich am Sonntagnachmittag mit einem 2:2 (0:1)-Unentschieden vom 1. FC Kaiserslautern getrennt. Für die Hausherren trugen sich Maximilian Thiel und Bobby Wood in die Torschützenliste ein.

Union-Trainer Norbert Düwel entschied sich für das Spiel gegen die Roten Teufel für eine taktische Grundausrichtung im 4 – 4 – 2-System. Der 47-Jährige schickte folgende Elf auf das Spielfeld:

Haas – Trimmel, Kessel, Parensen, Schönheim – Brandy (73. Quiring), Kreilach, Fürstner, Thiel – Wood (83. Daube), Skrzybski (90. Quaner)

Nach dem mäßigen Saison-Start war von Nervosität bei den Unionern nichts zu spüren. Konzentriert und mit Zug zum Tor bestritt das Team von Norbert Düwel die Anfangsphase des Spiels gegen den 1. FC Kaiserslautern. Die Gäste aus der Pfalz benötigten ein paar Minuten, um sich auf den forschen Beginn der Eisernen einzustellen. Mit zunehmender Spielzeit gelang das den Roten Teufeln jedoch besser. Mehr noch, die Pfälzer übernahmen komplett die Kontrolle über das Spiel und erspielten sich mehrere gute Chancen. Die größte Möglichkeit hatte Alexander Ring nach 17 Minuten. Aus sieben Metern schaffte es der Mittelfeldspieler nicht, eine präzise Hereingabe an Daniel Haas vorbei im Tor unterzubringen. Besser machte es sein Mitspieler Ruben Jenssen wenige Minuten später. Der Norweger konnte einen hohen Ball in den Union-Strafraum geschickt kontrollieren und schob den Ball an Daniel Haas vorbei zur Führung für die Gäste (23.). Auch nach dem Treffer agierte Kaiserslautern stabil in der Defensive und ließ dem Gastgeber wenig Raum zum Kombinieren. Mit dem knappen Vorsprung der Roten Teufel ging es in die Pause.

Beide Teams betraten das Spielfeld nach der Pause mit offenem Visier und brannten ein offensives Feuerwerk ab. Die erste gute Möglichkeit hatte Alexander Ring nur wenige Sekunden nach dem Wiederanpfiff. Daniel Haas jedoch parierte diesen Schuss mit Bravour. Kurz darauf hatten sowohl Bobby Wood als auch Steven Skrzybski die Chance auszugleichen. Wood erwischte den Ball nur knapp, so dass auch Skrzybski ihn nicht mehr erreichen konnte und der Ball am leeren Tor vorbeirutschte (49.). Auf der anderen Seite schloss Jean Zimmer einen Lauterer-Konter ab. Erneut verhinderte Daniel Haas mit einer starken Parade den Gegentreffer (57.). In der 67. Minute brach Maximilian Thiel dann endlich den Bann für die Gastgeber. Nach einem Ballverlust der Roten Teufel legte sich der 22-Jährige die Kugel gekonnt am Gegenspieler vorbei und vollendete mit einem satten Flachschuss ins lange Eck (67.). Nur fünf Minuten später stellte Bobby Wood mit seinem ersten Treffer im Union-Dress das mit 20.149 Zuschauern gefüllte Stadion An der Alten Försterei gänzlich auf den Kopf. Unnachahmlich ließ der Angreifer zwei Verteidiger stehen und schob das Spielgerät konzentriert an FCK-Keeper Marius Müller zur 2:1-Führung vorbei (72.). Das Spiel hatte auch nach der Union-Führung noch einiges zu bieten. Nach einem Zweikampf im Union-Strafraum kam Antonio Colak durch das Einsteigen von Michael Parensen zu Fall. Mit dem daraus resultierenden Foulelfmeter wurde dem FCK der Ausgleich auf dem Silbertablett serviert. Doch Daniel Haas erwischte einen ausgezeichneten Tag und parierte auch den Versuch von Kacper Przybylko aus elf Metern (78.). Trotz des Nackenschlags aus Sicht der Gäste, gaben sich die Pfälzer nicht geschlagen. Am Ende bewies FCK-Trainer Kosta Runjaic ein glückliches Händchen. Der kurz zuvor eingewechselte Maurice Deville erzielte mit seinem zweiten Zweitliga-Ballkontakt den Ausgleich. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld stieg der 23-Jährige am höchsten und köpfte zum 2:2-Endstand ein.

„Kompliment an beide Mannschaften. Das war ein interessantes und tolles Spiel bei diesen schwierigen Bedingungen. Wir haben nach dem blamablen Pokal-Aus Moral und Charakter gezeigt. In der zweiten Halbzeit haben wir mindestens auf Augenhöhe agiert. Aber unterm Strich ist das Unentschieden für beide Teams verdient“, so Norbert Düwel nach dem kurzweiligen Spiel.

In einer Woche wartet die nächste schwere Aufgabe auf den 1. FC Union Berlin. Am kommenden Sonntag, dem 23.08.2015 trifft die Mannschaft von Norbert Düwel auf den TSV 1860 München. Das Spiel in der Münchener Allianz Arena wird um 13:30 Uhr angepfiffen.

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