Kunstraum Gewerbepark-Süd: Zwischen Erde und Unendlichkeit
Führung mit der Malerin Ulrike Arnold und dem Fotografen Victor van Keuren
Atemberaubende Arbeiten, die fernab der Zivilisation entstanden sind: Die in Düsseldorf und Arizona lebende Künstlerin Ulrike Arnold malt mit den elementarsten Stoffen unseres Planeten: Erde, Sand und Steinen – an unberührten Orten im Freien. Die Essenz der abgelegensten Orte unseres Planeten fängt auch der Fotokünstler Victor van Keuren in seinen Werken ein.
Unter dem Titel „Zwischen Erde und Unendlichkeit“ widmet das Kulturamt Hilden im Kunstraum Gewerbepark-Süd, Hofstraße 64, 40721 Hilden, dem Künstlerduo eine Doppelausstellung, die noch bis zum 18. Januar 2026 besucht werden kann.
Im Rahmen eines Ausstellungsspecials am Mittwoch, dem 14. Januar 2026, 15.00 Uhr, werden das Künstlerduo Arnold und van Keuren sowie die Kuratorin Sandra Abend durch die Ausstellung führen und stehen für Fragen zur Verfügung. Kunstinteressierte haben die Gelegenheit, exklusiv aus erster Hand eindrucksvolle Einblicke in die Ausstellung zu erhalten. Der Eintritt ist frei.
Zu der Veranstaltung sind Sie herzlich eingeladen. Wir bitten um Akkreditierung bei:
Jörg Schwarz
Tel. 0211 30 57 73
Mobil 0172 721 38 34
E-Mail schwarz20@t-online.de
Interviews mit der Künstlerin Ulrike Arnold und dem Fotokünstler Victor van Keuren, der Kuratorin Dr. Sandra Abend und Hans-Jürgen Braun sind nach Terminabsprache möglich.
Zur Ausstellung
Die Künstlerin Ulrike Arnold malt mit den elementarsten Stoffen unseres Planeten: Erde, Sand und Steine - an unberührten Orten fern der Zivilisation. Ihre Malerei entsteht unter freiem Himmel – im Dialog mit Wind, Sonne, Regen und Zeit. Für ihre so entstandenen „Erdbilder“ hat die Künstlerin alle Kontinente bereist. Seit über zwanzig Jahren nutzt sie auch Meteoritenspäne – ein seltenes Material, das sie von einem amerikanischen Meteoritenforscher bezieht. Diese außerirdische Substanz, die teilweise älter ist als die Erde, zeugt von der Frühzeit des Universums und verleiht ihrem Werk eine außergewöhnliche kosmische Dimension.
Arbeiten von Ulrike Arnold sind derzeit außerdem noch bis zum 14. Januar 2026 in der Gemeinschaftsausstellung „Das kleine Format“, derJahresausstellung der Mitglieder des Künstlervereins Malkasten im Jacobihaus, Jacobistraße 6a, 40211 Düsseldorf, sowie bis zum 3. Februar 2026 in der Gemeinschaftsausstellung „HER. un/seen: Künstlerinnen im Malkasten 1977-1997“ im Malkasten Düsseldorf, ebenfalls Jacobistraße 6a, 40211 Düsseldorf, zu sehen.
Naturphänomene hält auch Victor van Keuren in seinen atemberaubenden Bildern fest. Mit der Kamera fixiert er die Urgewalten unserer Erde. Der Fotokünstler ist für seine Fähigkeit bekannt, die Essenz der abgelegensten Orte unseres Planeten einzufangen: von den kargen, eisigen Weiten der Antarktis bis zu den verborgenen Tälern der Atacama. Seine in abgelegenen Landschaften entstandenen Werke bieten dem Betrachter einen seltenen Einblick in Teile der Welt, die weitgehend ungesehen und unerforscht sind.
Veranstaltet wird die Ausstellung vom Kulturamt der Stadt Hilden und dem Gewerbepark-Süd in Hilden.
Zwischen Erde und Unendlichkeit
Kunstraum Gewerbepark-Süd
Hofstraße 64
40723 Hilden
Der Zugang zur Galerie ist barrierefrei.
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 14.00 bis 18.00 Uhr
Samstag und Sonntag: 11.00 bis 16.00 Uhr
Die Ausstellung läuft bis zum 18. Januar 2025. Der Eintritt ist frei.
Der Kunstraum Gewerbepark-Süd
Seit 1997 engagieren sich die Eigentümer des Gewerbeparks im Hildener Süden gemeinsam mit der Stadt Hilden für die Durchführung von Kunst- und Kulturveranstaltungen. Viermal im Jahr zeigen das Kulturamt und der Kunstraum Gewerbepark-Süd vier große Ausstellungen mit Arbeiten von größtenteils international renommierten Künstlerinnen und Künstlern. So waren hier bereits Werke von Heinz Mack, Hans-Peter Feldmann, Joseph Beuys oder Karl Otto Goetz zu sehen.
Der Kunstraum Gewerbepark-Süd gehört zum Ensemble der 1904 gegründeten Industrieanlage einer Schirmfurniturenfabrik. Auf dem historischen Gelände wurde einst der weltbekannte „Boy“-Taschenschirm hergestellt. 1990 wurde der Industriebetrieb zu einem Gewerbepark mit mehr als 23.000 m² Büro- und Gewerbefläche umgestaltet. Auch heute befindet sich der Betrieb – als einer der ältesten in Hilden - immer noch in Familienbesitz – mittlerweile in vierter und fünfter Generation.
Weitere Infos unter: https://www.gewerbepark-sued.de/