Preisverleihung: Der K21 Global Art Award 2026 geht an Julia Phillips
Der K21 Global Art Award 2026 geht an die Künstlerin Julia Phillips
Preisverleihung:
Donnerstag, 8.10.2026 ab 19 Uhr mit Artist Talk im K21
Eine Pressevorbesichtigung ist am 8.10.2026 ab 10 Uhr im K21 möglich. Gerne können Sie sich über presse@kunstsammlung.de für eine Vorbesichtigung bei anmelden!
Die Gewinnerin 2026: Julia Phillips
Neben Arbeiten auf Papier und Videowerken arbeitet Julia Phillips vor allem mit Keramik und Metall und entwickelt Skulpturen, die an funktionale Objekte erinnern. Ihre Arbeiten sind Metaphern für soziale und psychische Erfahrungen – Metaphern, die zugleich mechanisch und körperlich gedacht
sind, und sich häufig mit Machtverhältnissen zwischen Individuen oder zwischen Individuum und Institution auseinandersetzen. Seit den letzten paar Jahren richtet Phillips ihren Blick verstärkt auf das Körperinnere: In ihrem Werk tauchen Organe und Gewebestrukturen auf; darüber hinaus setzt sie konkrete Materialbezüge zum medizinischen Umfeld ein, um die Wahrnehmungen von Subjekt-Objekt-Verhältnissen innerhalb der (Für-)Sorge-Industrie kritisch zu beleuchten.
Phillips lebt und arbeitet in Chicago.
Arbeiten von ihr befinden sich in bedeutenden öffentlichen Sammlungen, unter anderem im Art Institute of Chicago, im Museum MMK für Moderne Kunst in Frankfurt am Main, im Moderna Museet in Stockholm, im Whitney Museum of American Art in New York sowie im Museum of Modern Art in New York.
K21 Global Art Award
Seit dem Jahr 2023 verleiht die Kunstsammlung Nordrhein- Westfalen in Kooperation mit den Freunden der Kunstsammlung den K21 Global Art Award. Der Preis ist einzigartig in seinem globalen Ansatz und einer der höchstdotierten Kunstpreise weltweit. Die nominierten Künstler*innen wurden von einer internationalen Jury vorgeschlagen, darunter Naomi Beckwith (documenta 16 und Solomon R. Guggenheim Museum and Foundation, New York), Doryun Chong (M+, Hong Kong), Omar Kholeif (Glasgow School of Art) und Jochen Volz (Pinacoteca de São Paulo). Nach Senzeni Mthwakazi Marasela (*1977 in Thokoza, Südafrika), dem Videokünstler Wang Tuo (*1984 in Changchun, China) und der Künstlerin Tadáskía (*1993 in Rio de Janeiro, Brasilien) wird im Jahr 2026 Julia Phillips (*1985 in Hamburg, Deutschland) als vierte Preisträgerin ausgezeichnet. Der Preis ist mit einem Ankauf für die Sammlung verbunden und wird durch die Freunde der Kunstsammlung sowie die großzügige finanzielle Unterstützung der Stiftung Reydan + Roger Weiss ermöglicht.
Zum K21 Global Art Award 2026