Sonntag, 28. Mai 2017


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Forum der Versicherungen beim Hauptstadtkongress 2008 im Berliner ICC: Was tun gegen wachsende gesellschaftliche Ungleichheit?

(lifePR) (Berlin, ) Auch 2008 präsentieren sich beim Hauptstadtkongress in Berlin die Spitzenverbände der Gesetzlichen Krankenkassen, der Verband der privaten Krankenversicherung, die Deutsche Rentenversicherung Bund und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung mit aktuellen Themen der Gesundheitspolitik. Gegenstand der zentralen Diskussionsveranstaltung beim Forum der Versicherung ist die Frage, ob die Sozialversicherung wachsende gesellschaftliche Ungleichheit lindern kann.

In Deutschland wird die Schere zwischen arm und reich immer größer. Etwa jeder 4. Bundesbürger ist inzwischen verarmt - oder muss durch staatliche Leistungen davor bewahrt werden. Das deutsche Sozialsystem ist beim Kampf gegen Armut nicht effizient genug - so eine aktuelle Studie des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit. Die Forscher bemängeln darin u.a., dass sich die Situation vieler Bedürftiger trotz hoher Sozialabgaben nicht verbessern lasse. Deutschland hat im vergangenen Jahr Sozialleistungen im Wert von rund 700 Mrd. € finanziert. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt waren das rund 30 Prozent. In der EU haben nur Schweden, Frankreich und Dänemark höhere Sätze.

Die Pressekonferenz des Forums der Versicherungen findet statt am Donnerstag, 5. Juni, 12.45 Uhr, im ICC Berlin, Raum 46.

Teilnehmer sind Thomas Ballast, Vorstandsvorsitzender VdAK/AEV, Dr. Volker Leienbach, Direktor PKV, sowie Dr. Axel Reimann, Direktor Deutsche Rentenversicherung Bund.
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