Umfrage: Mehrheit der deutschen Eltern liest ihren Kindern täglich vor

Fast alle Deutschen halten Vorlesen für wichtig oder sehr wichtig, in die Praxis setzt es immerhin noch gut die Hälfte um / Mütter lesen öfter vor als Väter / Deutsche Annington unterstützt mit Stiftung Lesen

(lifePR) ( Bochum, )
Wenn es um das Vorlesen für ihre Kinder geht, sind sich die Deutschen offenbar einig: Drei Viertel halten Vorlesen für sehr wichtig in der Kindererziehung. Fragt man nach der Praxis, setzt immerhin die Hälfte der Eltern diese Einschätzung auch konsequent um und liest ihren Kindern täglich oder fast täglich vor. Das hat tns Emnid im Auftrag der Deutschen Annington, Deutschlands größtem Wohnungsunternehmen, in einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 Personen in Deutschland ermittelt.

72 Prozent der Befragten finden es demnach "sehr wichtig", dass Kindern vorgelesen wird. Für "wichtig" halten dies immerhin noch 26 Prozent. Nur 1 Prozent der Deutschen bewerten Vorlesen als "weniger wichtig" - und "gar nicht wichtig" findet es niemand.

Fragt man Eltern mit Kindern unter 8 Jahren nach ihrem tatsächlichen Vorleseverhalten, geben 55 Prozent an, ihren Kindern täglich oder fast täglich vorzulesen, jeder Fünfte (21 Prozent) tut dies mindestens einmal pro Woche. 8 Prozent kommen nur etwa einmal pro Monat dazu und weitere 4 Prozent noch seltener. 6 Prozent der befragten Eltern lesen ihren Kindern nie vor.

Frauen lesen öfter vor als Männer

Die Umfrage bestätigt, dass es sich offenbar nicht nur um ein Vorurteil handelt: Mütter lesen deutlich häufiger vor als Väter. 62 Prozent der befragten Mütter von Kindern bis zu 8 Jahren machen das täglich oder fast täglich, die Männer liegen mit nur 45 Prozent abgeschlagen dahinter. Wenn es ein bisschen weniger oft sein darf, liegen die Geschlechter auf gleicher Höhe gleichauf - 22 Prozent der Väter und 20 Prozent der Mütter greifen "mindestens einmal pro Woche" zum Vorlesebuch. Jede 10. Mutter (9 Prozent) und jeder 10. Vater (11 Prozent) sind Vorlesemuffel - sie tun es seltener als einmal im Monat oder gar nicht.

Deutsche Annington unterstützt Stiftung Lesen

Die Deutsche Annington ist überzeugt, dass Bildung für die Zukunft von Kindern sehr wichtig ist, und unterstützt daher die bundesweite Lesestart-Kampagne, die die Stiftung Lesen mit vielen Partnern der Druck- und Papierbranche, mit Verlagen und Sozialverbänden durchführt. Dabei stellt das Unternehmen seinen Mietern mit kleinen Kindern Materialien zur familiären Sprach- und Leseförderung ab dem ersten Lebensjahr zur Verfügung.

Methodik der Umfrage:

Zwischen dem 13.08.2010 und 17.08.2010 wurden 1.002 Personen in Deutschland befragt, wie wichtig sie es finden, dass Kindern vorgelesen wird. Die Befragten hatten dabei die Möglichkeit, aus vier vorgegebenen Antwortmöglichkeiten zu wählen: "sehr wichtig", "wichtig", "weniger wichtig" oder "gar nicht wichtig". 12,5 Prozent der Befragten gaben an, Kinder im Alter von bis zu 8 Jahren zu haben. Sie wurden zusätzlich befragt, wie häufig sie ihren Kindern vorlesen. Die vorgegebenen Antwortmöglichkeiten waren hier: "ich lese täglich oder fast täglich vor", "mindestens einmal pro Woche", "ich komme leider nur ca. einmal im Monat dazu", "ich komme leider nur noch seltener dazu", "ich komme leider nie dazu vorzulesen".
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