"Smart Grid" - ein weiterer Schritt hin zur 360° Digitalisierung

Experten diskutieren das intelligente Stromnetz auf dem 7. Anwenderkongress Steckverbinder - Politik ist gefordert

(lifePR) ( Würzburg, )
"Smart Grid" ist in aller Munde und wichtiger Teil der Energiewende. Doch was ist es und was bedeutet es für jeden Einzelnen? Was sind die Herausforderungen und die Chancen? Was ist erforderlich und welche Konsequenzen ergeben sich daraus? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich Marc Peters, IBM Executive Architect und Industry Technical Leader für Energy & Utilities heute in seinem Vortrag auf dem 7. Anwenderkongress Steckverbinder im Würzburger Vogel Convention Center.

Seine These: Im Stromnetz der Zukunft spielen Datenfluss- und -dichte eine zunehmende Rolle. Dass Stromzähler künftig nicht einmal pro Jahr, sondern eher einmal im Monat, wöchentlich, stündlich oder gar im Minutentakt ausgewertet werden können, sei eine realistische Annahme. Auch die Art der Daten werden sich laut Peters ändern. So werden im "Smart Grid" Informationen aller Art einfließen: Beispielsweise könnten Wetterdaten als Grundlage einer Analyse zum Energieverbrauch der Konsumenten genutzt werden, was wiederum eine Prognose der Stromnetzbelastung möglich macht.

Dies hat laut Peters auch Konsequenzen für die Datensicherheit: Aufgrund der großen Menge an persönlichen Informationen, die im "Smart Grid" gesammelt werden, steht der Schutz und die vertrauliche Verwendung der persönlichen Daten ebenfalls im Zentrum der Aufmerksamkeit.

"Smart Grid beschäftigt nicht nur die Energieversorger, sondern ist ein kleiner Baustein in einem revolutionären Konzept, das uns alle betreffen wird. In der Umsetzung stehen wir jedoch noch am Anfang, hier müssen vor allem Industrie und Politik tätig werden", forderte Peters abschließend.

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