Anreizregulierung wird extra light – bekömmlich für jeden Netzbetreiber

(lifePR) ( Essen, )
Die Stromnetzentgelte werden wieder steigen - trotz Anreizregulierung! Die Bundesnetzagentur (BNetzA) genehmigt die Anreizregulierung mit attrativ hohen Eigenkapitalzinssätzen für die Strom- und Gasnetzbetreiber und ohne erkennbaren Effizienzdruck für den Netzbetrieb. Für den VIK - die Interessenvertretung industrieller und gewerblicher Energiekunden - ist die Entscheidung der BNetzA zur Erhöhung der Eigenkapitalzinssätze für Strom- und Gasnetzbetreiber auf 9,29 Prozent enttäuschend. Dieser - wie die BNetzA selber sagt - "attraktive" Zinssatz für die Netzbetreiber wird in seiner Bedeutung noch durch den kaum nennenswerten Effizenzdruck auf die Netzbetreiber gesteigert: "Um weniger als 1 Prozent im Jahr müssen die Stromnetzbetreiber in den kommenden 10 Jahren ihre durchschnittliche Effizenz steigern! Dieser "Rationalisierungs-Druck" wird im Rauschen der normalen Teuerungsrate untergehen. Hier war ein Tiger gestartet, der als Bettvorleger landete", so der VIK-Geschäftsführer Dr. Alfred Richmann.

Unverständliche Entscheidung Die Entscheidung scheint auch BNetzA-Präsident Kurth nicht zu behagen. Er wollte mit der Anreizregulierung ein Fitnessprogramm für die Netzbetreiber machen. Nach Einschätzung des Präsidenten ist aus dem Plan des "forcierten Jogging" für die Netzbetrieber nun eher ein "Nordic Walking" geworden. Aus Sicht des VIK ist es allerdings eher der bekannte "gemütliche Spaziergang am Sonntagnachmittag geblieben, mit Zeit zum Kaffee trinken und Zuprosten".

Netzinvestitionen gefordert Vor diesem für die Versorgungswirtschaft nun außerordentlich attraktiven Hintergrund fordert der VIK, dass die seit Jahren geplanten und angekündigten umfassenden Milliarden Euro Investitionen in die Netzinfrastruktur nun schleunigst kommen. Damit für die wohl weiterhin hohen bzw. im Strombereich nun wieder steigenden Netzkosten zumindest eine gute Versorgungsinfrastruktur zur Verfügung steht.
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