Die Windkraftanlage vom Typ WTN 250i verfügt über eine Nennleistung von 250 Kilowatt und eine Gesamthöhe von knapp 50 Metern. Nach der Inbetriebnahme kann künftig ein Teil des Strombezugs aus dem öffentlichen Netz durch lokal erzeugte erneuerbare Energie ersetzt werden.
„72 Jahre Viebrockhaus sind für uns nicht nur ein Anlass zurückzublicken, sondern vor allem nach vorne. Das neue Windrad ist dafür ein schönes Symbol, denn wir investieren heute in Lösungen, von denen die Umwelt und unser Unternehmen auch morgen noch profitiert“, sagt Lars Viebrock, CEO der Viebrockhaus AG. „Nachhaltigkeit funktioniert für uns dann besonders gut, wenn ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Vernunft zusammenkommen.“
Nachhaltigkeit seit vielen Jahren Teil der Unternehmensentwicklung
Bereits 2007 verabschiedete sich Viebrockhaus beim Neubau seiner Häuser von Öl- und Gasheizungen und setzte frühzeitig auf Wärmepumpentechnik. Seitdem wurde das Energiekonzept kontinuierlich weiterentwickelt. Heute verbindet Viebrockhaus energieeffizientes Bauen unter anderem mit Wärmepumpen, Photovoltaik und moderner Gebäudetechnik. Hinzu kommen Lösungen wie das Power Roof mit dachintegrierter Photovoltaik, Gründächer und die Möglichkeit, Häuser nach den Anforderungen des Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude (QNG) zu realisieren.
Neben der Energieeffizienz hat das Unternehmen den gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes und der Einsatz ressourcenschonender Materialien im Fokus. So spielen z.B. recycelte Materialen und Kreislaufwirtschaft bei den verbauten Baustoffen eine große Rolle. Gleichzeitig investiert Viebrockhaus auch an den eigenen Unternehmensstandorten in eine nachhaltigere Energieversorgung.
„Wir beschäftigen uns mit Nachhaltigkeit nicht erst, seit das Thema gesellschaftlich und politisch stärker diskutiert wird. Die Entscheidung gegen Öl- und Gasheizungen haben wir bereits vor fast 20 Jahren getroffen. Seitdem entwickeln wir unsere Häuser und unsere eigenen Standorte Schritt für Schritt weiter“, ergänzt Dirk Viebrock, CEO der Viebrockhaus AG. „Das Windrad in Weißenfelde ist deshalb kein Einzelprojekt, sondern Teil dieser Entwicklung.“
Erneuerbarer Strom direkt vor Ort
Für die neue Windkraftanlage wird derzeit mit einem Jahresertrag von bis zu 493.000 Kilowattstunden gerechnet. Bilanziell entspricht diese Strommenge dem jährlichen Strombedarf von etwa 120 bis 140 Einfamilienhaushalten. Dabei handelt es sich um eine überschlägige Szenariorechnung. Nach der Inbetriebnahme soll möglichst viel des erzeugten Stroms unmittelbar am Standort genutzt werden.
„Für uns ist entscheidend, erneuerbare Energie dort zu erzeugen, wo wir sie selbst benötigen. Das macht uns ein Stück unabhängiger und ist gleichzeitig eine Investition in die langfristige Zukunft unseres Standortes“, sagt Lars Viebrock. „Ein passenderes Geburtstagsgeschenk hätten wir uns zum 72-jährigen Bestehen kaum machen können.“